
Informationen
zur Ware
Warenname
| Deutsch |
Haushaltsgeräte (Weiße Ware) |
| Englisch |
Household / home appliances (White goods) |
| Französisch |
Appareils élektro-ménager (Marchandise
blanche)
|
| Spanisch |
Mobiliario / articulos de casa (Utensilios
blanco) |
| KN/HS-Nummer * |
85 ff. |
(* Kombinierte Nomenklatur / Harmonisiertes
System der EU)
Warenbeschreibung
Haushaltsgeräte werden im
wesentlichen unterschieden in
 |
Elektrokleingeräte, z.B.: Mikrowellengeräte, Kaffee- und Teemaschinen, Wasserkocher, Toaster, Handmixer, Friteusen, Elektromesser, Staubsauger, Haartrockner, Rasierapparate, Bügeleisen usw. |
 |
Elektrogroßgeräte, z.B.: Geschirrspüler,
Herde, Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte, Wäschetrockner |
 |
Klimageräte, z.B.: Heizgeräte,
Ventilatoren, Luftbefeuchter |
Qualität/ Lagerdauer
An Transport und Lagerung von Haushaltsgeräten werden hohe Ansprüche gestellt. Haushaltsgeräte sind empfindlich gegenüber Stößen, Schwingungen und Druck sowie klimatischen Beanspruchungen und sollten vor der Übernahme durch das vorgesehene Transportmittel vom Versender dahingehend kontrolliert werden, dass sie die für einen sicheren Transport erforderlichen Anforderungen erfüllen.
Bei Haushaltsgeräten muss vor allem der Zustand der Verpackung einwandfrei sein (Unversehrtheit der Klebestreifen, Schrumpffolien oder anderen Verschlussmitteln). Um den Einfluss von feuchtem Wetter (Schnee, Regen), Sonneneinstrahlungen, Verunreinigungen (Staub) sowie Diebstahl zu vermeiden, sollten Lagerungen bzw. Zwischenlagerungen nicht im Freien vorgenommen werden. Für die Zwischenlagerung sollten feste, geschlossene und gesicherte Gebäude benutzt werden.
Hochwertige und empfindliche Haushaltsgeräte sollten während des Transportes oder der Lagerung einer Kontrolle unterliegen. Eine Kontrolle bieten z. B. Farb-Indikatoren, die an der Verpackung befestigt werden und sich beim Überschreiten vorgegebener Temperaturen, Luftfeuchtigkeiten, Kipp- oder Stoßbeanspruchungen verfärben.
Herkunftsländer
Haushaltsgeräte werden heute weltweit hergestellt und transportiert. Die hier aufgeführte Tabelle stellt nur eine Auswahl der wichtigsten Herkunftsländer dar und ist nicht als vollständig zu bezeichnen.
| Europa |
Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden,
Italien, Schweiz, Norwegen, Dänemark, Finnland |
| Afrika |
|
| Asien |
Japan, Rep. Korea, Taiwan, Volksrep. China Hongkong,
Singapur |
| Amerika |
USA, Kanada |
| Australien |
|
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Verpackung
Für die Verpackung von Haushaltsgeräten
werden Schachteln aus Voll- oder Wellpappe und teilweise
auch Kisten aus Holz oder Sperrholz eingesetzt.
Zum Schutz vor Stoß-, Schwingungs- und
Druckbeanspruchungen besteht die Innenverpackung aus Kunststoffmaterialien
(Polstermittel), z. B. Formteile,
rieselbare Teilchen, Bläschenfolien oder Luftkissenpolster.
Kratzempfindliche Oberflächen werden durch Kunststofffolien, Schaumstofffolien
oder durch Seidenpapier, das chemisch neutral und weich sein muss, geschützt. Die Ecken
werden durch Kantenschützer gesichert.
Bei Schachtelverpackungen muss darauf geachtet werden, dass
die Pappen nassfest sind, dass die Verschlüsse, Klebstreifen, Metallklammern sowie Stahl- und
Kunststoffbänder so angebracht werden, dass die Öffnungen der Verpackungen
vollständig verschlossen sind. Schachtelverpackungen für große Geräte, die
u. a. auch manuell
umgeschlagen werden, sollten mit Tragemulden/Aussparungen
versehen sein, wobei die Griffe nach dem
Schwerpunkt des Gerätes ausgerichtet sein sollten.
Je nach Empfindlichkeit, Transportweg und -dauer wird die
Ware zum Schutz vor Feuchtigkeit in Kunststofffolien verpackt; zum Teil werden auch
Trockenmittel beigefügt. Bei der Innenverpackung
sollte auf hygroskopisches Material, wie z.B. Holz- und Papierwolle, verzichtet werden.
Zubehörteile für Elektrogroßgeräte sollten nicht
innerhalb des Gerätes mitgeführt werden; sie sind gesondert zu verpacken und außerhalb
des Gerätes, aber innerhalb der Gesamtverpackung, unterzubringen.
Bei Elektrokleingeräten werden die Verpackungsgrößen so
gewählt, dass die Abmessungen der einzelnen Flächenmodule
oder Flächen-Multimodule auf die üblichen Palettengrößen 800x1200 mm und 1000x1200
mm abgestimmt sind und somit Ladeeinheiten gebildet werden können. Elektrogroßgeräte hingegen
lassen sich aufgrund ihrer Abmessungen oft nicht an das Modulsystem anpassen.
Palettierte Ladeeinheiten und Elektrogroßgeräte
sollten einerseits zum Schutz gegen Beschädigungen, andererseits zur
Verminderung des Diebstahlrisikos mit Schrumpf- oder Stretchfolien umschlossen
sein. Auf Firmen-, Werbe- und Geräteaufdrucke sollte verzichtet werden.
Markierungen sollten an jeder Seite der Verpackung
vorhanden sein.
(Durch Anklicken der einzelnen Abbildungen
werden diese vergrößert dargestellt.)

Abbildung 1 |

Abbildung 2 |

Abbildung 3 |

Abbildung 4 |

Abbildung 5 |
| Markierung von Verpackungen |

Zerbrechliches
Packgut |

Oben |

Vor Nässe
schützen |

Zulässige
Stapellast |

Stechkarre hier
nicht ansetzen |

Klammern in
Pfeilrichtung |
| |

Gabelstapler hier
nicht ansetzen |
|
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Transport
Symbole

Stückgut |
Verkehrsmittel
Schiff, Lkw, Bahn, Flugzeug
Containerfähigkeit
Für den Transport in Containern sind einwandfreie,
trockene und mit Plomben verschließbare Standard-Container
zu verwenden, deren Nummern in
Transportbegleitpapieren zu vermerken sind. Die Grenzen des Wassergehalts von Verpackung und
Containerboden sind einzuhalten. Surveys sollten bei der Be- und Entladung
durchgeführt und Zertifikate darüber ausgestellt werden.
Im Bereich der Containertür muss die Ladung durch z. B. Verbundstau oder
andere Ladungssicherungsmaßnahmen
gegen das Herausfallen beim Öffnen der
Türen gesichert werden.
Garnier (Boden-,
Seiten-, Toppgarnier) sollte die Ware rundum schützen. Sollten längere Reisen durch
verschiedene Klimagebiete durchgeführt werden, kann ein in den Container eingehängtes
Vlies vor herabtropfendem Kondenswasser schützen.
Umschlag
Unter Berücksichtigung des Gewichtes
und der Stoß- und Schwingungsempfindlichkeit sind geeignete Umschlagmittel und
Lastaufnahmemittel zu wählen und einzusetzen.
Die Beachtung der Stau- und Handhabungssymbole ist zu
gewährleisten. Maximale Stapelhöhen dürfen nicht überschritten werden und der Einsatz
von Gabelstaplern hat umsichtig und durch ausgebildetes Personal zu erfolgen.Beim Einsatz von Gabelstaplern mit Klammern sind die vom Hersteller
angegebenen Belastungen (in der Regel max. 1000 daN = 1000 kg) einzuhalten.
Das beim Umschlag erhöhte Diebstahlrisiko kann durch Schrumpf- oder Stretchverpackungen
sowie durch Verzicht auf Firmen- und Geräteaufdrucke vermindert werden.
Die Unversehrtheit der Verpackung bzw. Ladeeinheiten sollte
bei jedem Umschlag kontrolliert werden.
Staumaß
Die Staumaße sind
sehr variabel.
Stauplatzanforderungen
Die Laderäume / Container müssen trocken und sauber sein.
Separation
Einzelne Verpackungen und ganze Ladeeinheiten sind mit gut
sichtbaren und festsitzenden Zetteln bzw. Labeln, die Versandangaben und/oder Barcodes
enthalten, zu versehen. Des Weiteren können Signierstift bzw. Ölkreide eingesetzt
werden.
Ladungssicherung
Die Verladevorschriften des Versenders/Herstellers sind zu
beachten.
Die Ware ist so zu stauen, dass Schachteln
und Kisten oder ganze Ladeeinheiten während des Transportes nicht verrutschen und
beschädigt werden. Ladungssicherung durch Formschluss kann mit Hilfe anderer Ladung, der
Ladeflächenbegrenzungen oder durch spezielle Ladungssicherungssysteme, wie z.B. Loch- und
Arretierungsschienen, hergestellt werden.
Ladungssicherung durch Niederzurrung kann
aufgrund der zu erzeugenden Vorspannung Schäden an den Verpackungen
verursachen, daher ist eine Sicherung durch Formschluss vorzuziehen.
Besonders bei Kühl- und Gefriergeräten ist darauf zu
achten, dass sie nicht liegend transportiert werden, da die Gefahr besteht, dass das
Kältemittel austritt.

Abbildung 6 |

Abbildung 7 |

Abbildung 8 |
Im überregionalen Verkehr
sollten generell luftgefederte Lkw eingesetzt werden.
Weitere Informationen siehe auch die Kapitel
im Ladungssicherungshandbuch des GDV.
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Risikofaktoren und Schadenverhütung
RF
Temperatur
Haushaltsgeräte erfordern eine bestimmte
Feuchte- und ggf. Lüftungs-Kondition (LK IV) (Lagerklima-Kondition).
| Bezeichnung |
Temperaturbereich |
Quelle |
| Reisetemperatur ~ 25°C |
-40...50°C |
[1] |
Haushaltsgeräte können in der Regel mehreren Minus- bzw.
Plusgraden ausgesetzt werden. Kühl- und Gefriergeräte sollten gegen Frost geschützt und
im Bereich von 0...35°C transportiert werden. Die vom Hersteller vorgegebenen
Temperaturbereiche sind einzuhalten.
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RF
Feuchte
Haushaltsgeräte erfordern eine bestimmte
Feuchte- und ggf. Lüftungs-Kondition (LK IV) (Lagerklima-Kondition).
| Bezeichnung |
Feuchte/Wassergehalt |
Quelle |
| Relative Luftfeuchte |
60...65%. Der ab 60% rapide
zunehmenden Korrosion ist durch geeignete Maßnahmen an den gefährdeten Teilen
vorzubeugen. |
[1] |
| Wassergehalt |
Kein Wassergehalt.
Der Wassergehalt einer Pappschachtel sollte max. 5...8%, der einer Kistenverpackung max. 12...18% betragen.
|
[1] |
| Oberste
Gleichgewichtsfeuchte |
65% |
[1] |
Bei Haushaltsgeräten handelt es sich um eine korrosionsgefährdete
Ware. Korrosionsschäden werden besonders verursacht durch :
 |
Seewasser und Seesalzaerosole:
|
|
 |
Beim Seetransport durch undichte Container
oder Schiffsluken
|
|
 |
Bei Lagerungen in Seehäfen in der Nähe von
Wasser
|
 |
Regenwasser:
|
|
 |
Bei beschädigten
Containern
|
|
 |
Bahnwaggons und Lkw ohne Abdeckungen
|
|
 |
Unsachgerechter Lagerung im Freien
|
|
 |
Verwendung nicht geeigneter Abdeckplanen
|
|
 |
Ungeschützte Verladungen bei Regenwetter
|
 |
Kondenswasser:
|
|
 |
Am Transportmittel / -behälter
|
|
 |
An der Ladung
|
|
 |
Innerhalb der Verpackung
|
 |
Chemische Beiladung
|
 |
Chemische Rückstände von der Vorladung und/oder dessen Verbindung mit
Feuchtigkeit
|
 |
Hygroskopische Beiladung (z.B. frisches Holz)
|
 |
Relative Luftfeuchten > 40%
|
Der Wassergehalt des Kistenholzes sollte daher 12
% bis max.
18 % und der Wassergehalt von Pappe 5...8% betragen, um die Gefahr der Verschimmelung zu
vermeiden.
Je nach Empfindlichkeit, Transportweg und
-dauer
wird die Ware zum Schutz vor Feuchtigkeit in Kunststofffolien verpackt; zum Teil werden
auch Trockenmittel beigefügt. Bei der
Innenverpackung sollte auf hygroskopisches Material, wie z.B. Holzwolle, verzichtet
werden.
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RF
Lüftung
Haushaltsgeräte erfordern eine bestimmte
Feuchte- und ggf. Lüftungs-Kondition (LK IV) (Lagerklima-Kondition).
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RF
Biotische Aktivität
Dieser Risikofaktor hat keinen wesentlichen Einluss auf den Transport dieser Ware.
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RF
Gase
Schwefeldioxid (SO2) und Schwefeltrioxid
(SO3) wirken korrosionsfördernd, wenn diese Gase in Nebeltröpfchen gelöst
werden; mit Wasser bilden sie schweflige Säure (H2SO3) bzw.
Schwefelsäure (H2SO4). Schwefeldioxide entstehen durch Verbrennung
fossiler Brennstoffe, Schmelzen von Erzen, Bleichen von Lebensmitteln und Textilien sowie
Ausräuchern von Insekten. Die Laderäume der Transportmittel sind vor der Beladung
entsprechend zu reinigen.
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RF
Selbsterhitzung / -entzündung
Dieser Risikofaktor hat keinen wesentlichen Einluss auf den Transport dieser Ware.
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RF
Geruch
Dieser Risikofaktor hat keinen wesentlichen Einluss auf den Transport dieser Ware.
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RF
Verunreinigung
| Aktivverhalten |
Bei Kühl- und Gefriergeräten
können durch Leckagen Kältemittel austreten. |
| Passivverhalten |
Haushaltsgeräte sind staubgefährdet! Durch
Ventilation und Umschlagtätigkeiten aufgewirbelter Staub kann zu Schäden führen; daher absolute Sauberkeit der
Transportmittel und Lager. Die Empfindlichkeit gegenüber Verunreinigungen erstreckt sich auch auf
Luftverunreinigungen. |
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RF Mechanische Einflüsse
Haushaltsgeräte sind stoß-, druck- und
schwingungsempfindlich (mechanische Beanspruchungen).
Stoß-/Druckbeschädigungen durch Umschlagen oder
Übereinanderstapeln können die Gehäuse deformieren, Montageplatten erschüttern oder
zerstören oder sogar Ursache für die gänzliche Zerstörung der inneren
Einbauteile sein.
Knicke an Leitungen, Kratzer am Gehäuse, Beulen usw. sind extrem wertmindernd. Die Dauer der Einwirkung durch Erschütterungen bzw.
Vibrationen, ihre Frequenz und Amplituden, die Steifigkeit der Versandverpackungen und die
Empfindlichkeit der Waren selbst bestimmen die Auswirkungen. Folgende Werte könnten
beispielhaft vom Hersteller vorgegeben sein:
 |
Dauerbeanspruchung: 15 g bei einer Stoßdauer von
5...10 ms |
 |
Gewaltbeanspruchung: 25 g bei einer Stoßdauer von 10 ms |
(g = Erdbeschleunigung = 9,81 m/s2)
Beim Umschlagen ist die Ware vor Schlag bzw. Stoß
zu schützen,
insbesondere bei den in Folie verpackten Geräten ist jeder Stoß direkt an
die Folie zu vermeiden. Beschädigungen können zur Korrosion und zu Verunreinigungen der
Geräte führen.
Einhaltung der vorgeschriebenen Anschlagstellen! Das
Absetzen der verpackten Geräte mit Umschlagmitteln hat vorsichtig zu erfolgen.
Gabelstapler sollten luftbereift sein.
Die auf den Verpackungen angegebene maximale
zulässige Stapelhöhe bzw. -last ist beim Stauen und Lagern einzuhalten.
Beim Seetransport sollten Haushaltgeräte mittschiffs
gestaut werden, weil dort die geringsten Beanspruchungen auftreten. Haushaltsgeräte sollten nicht in den vorderen Luken gestaut werden, da hier besonders die
seegangsbedingten Erschütterungen auftreten (Frequenzen betragen einige 100 Hertz [1 Hz =
1 Schwingung/ Sekunde]) und nicht in die hinteren Luken, da hier die Vibrationen der
Antriebsanlage des Schiffes wirken (Frequenzen liegen bei 1...30 Hz).
Die Verwendung von Schwingungs-, Stoß- und
Kipp-Indikatoren oder -Aufzeichnungsgeräten liefert Informationen über eventuell zu hohe
auf die Ware einwirkende mechanische Beanspruchungen.
Starke elektrische oder magnetische Strahlen können Haushaltsgeräte unbrauchbar machen.
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RF
Toxizität / Gesundheitsgefährdung
Dieser Risikofaktor hat keinen wesentlichen Einluss auf den Transport dieser Ware.
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RF Schwund / Diebstahl
Haushaltsgeräte sind begehrte Waren und daher
diebstahlgefährdet. Auch nur geringfügig deformierte Packstücke sind ausnahmslos einer
sofortigen Inhaltskontrolle zu unterziehen. Im Zusammenhang mit dem Diebstahl
von Elektrokleingeräten kommen häufig
Manipulationen an den Verpackungseinheiten vor, wie Lösen und Wiederverkleben von
Klebebändern durch Erwärmen.
Der Verzicht auf Firmen-, Werbe- und Geräteaufdrucke
auf Verpackungen reduziert
das Diebstahlrisiko.
Werden Haushaltsgeräte z. B. in mehreren
Container befördert, sollten diese während des Transportes und der Lagerung
mit den Türen zueinander gestaut werden.
Bei konventioneller Verladung auf Seeschiffen sollten Haushaltsgeräte im
Verschlussraum (Locker) gestaut werden.
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RF Schädlingsbefall
In der Regel kein Schädlingsbefall; aber durch
tierische Irrgäste, wie z.B. Käfer und ihre Larven, können Schäden auftreten. Auf der
Suche nach neuen, trockenen Brutstätten dringen sie durch die Verpackung und zerstören
diese (Korrosionsgefahr, Verunreinigungen). Termiten z.B. können sich auch durch
Kunststofffolien hindurchfressen. Daher in absolut schädlingsfreien Räumen bzw.
Containern und nicht in der Nachbarschaft von Nahrungs-, Genuss- und Futtermitteln stauen.
Bei der Verwendung von Holz als Packmittel oder
Sicherungsmaterial müssen u. U. Quarantänebestimmungen des Bestimmungslandes beachtet
werden, und ggf. ist ein Pflanzengesundheitszeugnis (Phytosanitary-Certificate) den
Versandpapieren beizufügen. Auskünfte geben die Pflanzenschutzdienste und -ämter der
Bundesländer.
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