Das Staumaß (Staufaktor) einer Ware ist das Verhältnis
des unter normalen Bedingungen benötigten Stauraumes zur Masse. Es gibt an, wie viel
Kubikmeter Laderaum eine Tonne einer Warenart unter Berücksichtigung unvermeidlicher
Stauverluste im Transportmittel oder in der CTU (Cargo Transport Unit) einnimmt.
So hat z.B. Schwefelkies ein Staumaß von 0,53 m³/t [1]
und Kaffee in 60 kg Säcken 1,9 m³/t [1]. Darin ist der unvermeidliche Stauverlust, d.h.
die unvermeidlichen Lücken zwischen den Ladungsteilen sowie die notwendigen räumlichen
Aufwendungen für spezifische Staumaßnahmen und für das Stauen bereits enthalten.
Das Staumaß einer Ware kann unterschiedlich groß sein, da
es von der Verpackung sowie von der Beschaffenheit der Ware abhängt. Nach [1]
liegt z.B. das Staumaß für Weizenkleiepellets bei 1,45...1,90 m³/t. Entscheidend für
die Größe sind die Füllung der Säcke, der Wasser- und Ölgehalt sowie die Korngröße.
Bei Waren in Ballen kommt es darauf an, ob sie ungepresst oder gepresst zum Transport
gelangen, z.B.:
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Hanf in Ballen, ungepresst: 7,65 m³/t [1] |
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Hanf in Ballen, gepresst: 2,55...3,40 m³/t [1] |
Andere Waren haben unterschiedliche Staumaße nach ihrem Bearbeitungszustand, z.B.:
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Häute, getrocknet, lose: 5,10 m³/t [1] |
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Häute, nassgesalzen, lose: 1,27 m³/t [1] |
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