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Informationen
zur Ware
Warenname
| Deutsch |
Birnen |
| Englisch |
Pears |
| Französisch |
Poires
|
| Spanisch |
Peras |
| Wissenschaftlich |
Pyrus communis |
| KN/HS-Nummer * |
0808 20 ff. |
(* Kombinierte Nomenklatur / Harmonisiertes
System der EU)
Warenbeschreibung
Birnen gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Ihr Ursprung wird in Teilen Asiens und Europas vermutet.
Die Birnen zählen neben Äpfeln und Quitten zum Kernobst.
Kernobst sind Scheinfrüchte mit weißlicher, fester Pulpa und meist süßsäuerlichem
Geschmack. Die kleinen braunen Samen (Kerne) sitzen in einem pergamentartigen, aus fünf
Fächern bestehenden Kernhaus.
Die Birnen werden nach dem Erntezeitpunkt in Frühsorten
(Genussreife am Baum) und Spätsorten (Genussreife erst nach der Ernte) unterteilt. Die
Farbe der Birnen reicht von grün über gelbgrün bis gelb. Einige Sorten sind sogar
teilweise gerötet. Der Geschmack der Birnen ist durch den geringen Fruchtsäuregehalt bei
vielen Sorten sehr süß. Durch Importe auch aus der Südhemisphäre besteht ein
ganzjähriges Angebot.
Grün gepflückte Birnen schmecken rübig und neigen zu
vorzeitiger Schrumpfung. Birnen des Vorklimakteriums reifen schwer aus, bleiben grün und
hart, und um das Kerngehäuse sind besonders viele Steinzellen gruppiert.
Zur Feststellung des Reifegrads von Kernobst werden
Pulpahärtemessungen mittels eines Drucktesters durchgeführt, indem man einen
zylindrischen Stahlzapfen in die Pulpa presst. Der maximale Druck wird in pounds
abgelesen. Birnen haben einen Härtegrad von 9...10 pounds; während der Reife verringert
sich die Härte um 3...4 pounds. Die meisten Apfelsorten liegen zum Vergleich bei 18...20
pounds. Ihre Härte vermindert sich während des Reifens um 5...6 pounds. Birnen sind
daher empfindlicher als Äpfel.
Bekannte Sorten sind z.B.:
 |
"Williams Christ" |
 |
"Conference" |
 |
"Abate Fetel" |
 |
"Gute Luise" |
Qualität / Lagerdauer
Birnen, die schnell reifen, können, bevor sie überreif
sind, 3...4 pounds verlieren. In Kühlräumen bei 0°C können sie jedoch noch nach
Monaten einen Härtegrad von 9...10 pounds aufweisen.
Charakteristisch für Birnen ist deren schneller Übergang
vom reifen zum überreifen Stadium. Daher ist es immer mit großen Verlusten verbunden,
wenn eine Ladung Birnen im reifen Zustand entladen wird, da diese dann innerhalb weniger
Tage überreif sind und an Marktwert verlieren. Aus diesem Grund muss bei der
Ladungskontrolle stark darauf geachtet werden, dass keine Birnen geladen werden, deren
Härtegrad wesentlich von dem abweicht , der vorher angegeben wurde. Man toleriert
ungefähr eine Abweichung um 1 pound.
Die Birnen müssen fest, sauber, frei von Schimmel und
Fremdgeruch bzw. -geschmack und gut ausgefärbt sein sowie möglichst wenig Steinzellen
enthalten.
Die maximale Lagerdauer bei Birnen ist sehr
sortenabhängig. Generell kann man sagen, dass Birnen ca. 1...5 Monate lagerfähig sind.
Die Temperatur sollte ca. -1...1°C und die relative Luftfeuchtigkeit ca. 90...95%
betragen.
Durch den CA-Transport kann die Transport- und Lagerdauer
ausgedehnt werden. Hierfür sind folgende Parameter einzustellen [16]:
| Temperatur |
Rel. Luftfeuchte |
O2 |
CO2 |
CA-Eignung |
| 0,6...1,7°C |
90...95% |
2...3% |
0...1% |
sehr gut |
Verwendungszweck
Birnen werden hauptsächlich für den
Frischverzehr verwendet. Außerdem werden sie für die Herstellung von Konserven, Säften
und Obstbranntweinen etc. genutzt.
Abbildungen
(Durch Anklicken der einzelnen Abbildungen werden diese vergrößert
dargestellt.)

Abbildung 1 |

Abbildung 2 |

Abbildung 3 |

Abbildung 4 |
Herkunftsländer
Die hier aufgeführte Tabelle stellt nur eine
Auswahl der wichtigsten Herkunftsländer dar und ist nicht als vollständig zu bezeichnen.
| Europa |
Niederlande, Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland,
Österreich, Belgien |
| Afrika |
Südafrika |
| Asien |
China |
| Amerika |
Argentinien, USA, Brasilien |
| Australien |
Australien, Neuseeland |
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Verpackung
Birnen werden einzeln in Seidenpapier eingewickelt, um die
Druck- und Stoßanfälligkeit zu verringern. Sie werden in Lattenkisten, Wannen und
Schachteln transportiert. Die Verpackung muss Luftzirkulation zur Kühlung erlauben.
Birnen aus Brasilien werden zum Schutz vor Licht in
Sulfatpapier eingewickelt.
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Transport
Symbole

Stückgut |

Temperaturgeführt |
Verkehrsmittel
Schiff, Flugzeug, Lkw, Bahn
Containerfähigkeit
Kühl-Container
mit Frischluftzufuhr oder mit CA
Umschlag
Aufgrund der Stoß- und Druckempfindlichkeit müssen die
Früchte beim Umschlag entsprechend vorsichtig behandelt werden.
Die spezifische Kühltemperatur ist auf jeden Fall auch während des
Umschlags einzuhalten.
Bei feuchtem Wetter (Regen, Schnee) muss die Ladung vor
Feuchtigkeit geschützt werden, da sonst vorzeitiger Verderb droht.
Staumaß
 |
2,52 m3/t (Schachteln) [1] |
 |
2,45 m3/t (Fugenkisten) [1] |
 |
2,26...2,29 m3/t (Kisten) [11] |
 |
2,05...2,96 m3/t (Schachteln) [11] |
Stauplatzanforderungen
Kühl, trocken, gute Lüftung
Separation
Signierstift, Ölkreide, Fasertauwerk, dünne Fasernetze
Ladungssicherung
Aufgrund der starken Stoß- und Druckempfindlichkeit
müssen die Verpackungen so gesichert werden, dass gegenseitige Beschädigungen verhindert
werden. Freiräume zwischen den Packstücken bzw. den Paletten müssen ausgefüllt werden,
um ein Verrutschen oder Ankippen zu vermeiden. Durch die Wahl der richtigen
Verpackungsgröße oder Ladeeinheit (Flächenmodule
oder Flächen-Multimodule) können Ladungsräume formschlüssig (ohne Freiräume)
beladen werden.
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Risikofaktoren und Schadenverhütung
RF
Temperatur
Birnen erfordern eine bestimmte Temperatur-,
Feuchte- und Lüftungskondition (LK VII) (Lagerklima-Kondition).
Eine schriftliche Temperaturorder ist vor Ladebeginn vom
Versender anzufordern. Diese Order ist auf jeden Fall während der gesamten Transportkette
einzuhalten.
Die folgenden Tabellen sollen nur zur Einschätzung der
entsprechenden Temperaturbereiche dienen. Je nach den speziellen Gegebenheiten der
Transporte können die Temperaturen hiervon abweichen.
| Bezeichnung |
Temperaturbereich |
Quelle |
| Reisetemperatur |
0...0,5°C |
[1] |
| -1...1°C |
[2] |
| -1...0°C |
[5] |
| -1°C |
[9] |
| 0,5°C |
[11] |
| 1...2°C |
[39] |
Das Abkühlen der Birnen muss so schnell wie möglich
geschehen, um Qualitätsminderungen zu vermeiden. Die Reifewärme bei Birnen ist doppelt
so groß wie bei Äpfeln und etwa viermal so groß wie bei Orangen. Daher ist es äußerst
wichtig, die Ladung so schnell wie möglich auf die erforderliche Reisetemperatur zu
bringen. Dies kann z.B. durch Vorkühlen der Ware und der Laderäume/Container geschehen.
Bei nicht vorgekühlter Ware ist eine große Kapazität der Kühlanlage erforderlich, da
die akkumulierte Wärme sehr hoch ist.
Im Gegensatz zum Apfel sind Birnen nicht so anfällig gegen Fleischbräune (internal breakdown).
Bei Birnen ist die Bildung von Fruchtfleischbräune sortenabhängig. Diese enzymatische Bräunung kann bei Temperaturen zwischen 0...4°C auftreten und ist äußerlich meist nicht erkennbar. Die Pulpa weist schlierenartige Bräunungen auf, die diffus verteilt sind. Sie wird mehlig, die Konsistenz der Frucht elastisch. Die Kältefleischbräune ist nicht auf mikrobiellen Befall zurückzuführen, sondern auf Stoffwechselstörungen infolge zu niedriger Temperatur, d. h. durch Unterschreiten der sortenspezifischen kritischen Lager- und Transporttemperatur.

Abbildung 6 |

Abbildung 7 |
Kälteschäden (chilling) bei
Birnen treten bereits bei -2°C auf [2]. Frostschäden (freezing injury) sind bei Birnen
daran zu erkennen, dass der wassergefüllte Teil des Fruchtfleisches dicht an der
Fruchtschale liegt. Der übrige Teil der Pulpa ist besonders trocken.
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RF
Feuchte
Birnen erfordern eine bestimmte Temperatur-, Feuchte- und
Lüftungskondition (LK VII) (Lagerklima-Kondition).
| Bezeichnung |
Feuchte/Wassergehalt |
Quelle |
| Relative Luftfeuchte |
90% |
[1] |
| 80...90% |
[2] |
| 80...90% |
[9] |
| 90...95% |
[39] |
| Wassergehalt |
81...83% |
[1] |
| Oberste
Gleichgewichtsfeuchte |
90% |
[1] |
Die relative Luftfeuchtigkeit sollte auf dem angegebenen
Wert gehalten werden, um Feuchtigkeitsverluste der Frucht zu verhindern. Das Einschlagen
der Frucht in Polyethylenfolie mindert die Gefahr des Feuchtigkeitsverlustes erheblich.
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RF
Lüftung
Birnen erfordern eine bestimmte Temperatur-, Feuchte- und
Lüftungskondition (LK VII) (Lagerklima-Kondition).
Empfohlene Lüftungs-Kondition: Umluft 40...60fach/h mit
ständiger Frischluftzufuhr
Die Umlüfter sind, bedingt durch die hohe
Stoffwechselaktivität der Früchte und der damit verbundenen Produktion von Atmungsgasen,
auf volle Leistung zu stellen. Die Frischluftzufuhr ist nach der Reduktionsperiode
entsprechend des gemessenen CO2-Gehalts der Laderaumluft zu bemessen.
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RF
Biotische Aktivität
Birnen besitzen eine biotische
Aktivität 2. Ordnung.
Sie gehören zu den lebenden Organen, bei denen die
Respirationsprozesse überwiegen, weil durch die Trennung von der Mutterpflanze die Zufuhr
neuer Nährstoffe fehlt.
Die Ladungspflege während der Reise muss darauf
ausgerichtet sein, die Respirationsprozesse (Abgabe von CO2, Wasserdampf,
Ethylen und Wärme) so zu steuern, dass am Zielort das gewünschte Reifestadium vorliegt.
Durch mangelhafte Lüftung können die Früchte infolge CO2-Anreicherung und
nicht ausreichender Versorgung mit Luftsauerstoff in Gärung und Fäulnis übergehen (vgl.
Lüftung).
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RF
Gase
| CO2-Entwicklung |
bei 0°C: 4,8 mg/kg*h [1] |
| Obergrenze des
zulässigen CO2-Gehalts |
1,0 Vol.-% [1]
< 1,0 Vol.-% [39] |
| Ethylenentwicklung |
|
| Aktivverhalten |
Die klimakterischen Birnen weisen eine hohe
Ethylenproduktion auf. Die Ethylenproduktionsrate liegt bei 10...100 µl/kg*h [16]. |
| Passivverhalten |
Die Ethylenempfindlichkeit der Birnen ist als
hoch einzustufen [16]. Sie dürfen daher nicht mit Ethylen produzierenden Waren
zusammengelagert werden (Allelopathie). |
Auch nach der Ernte laufen in Frischfrüchten noch
Stoffwechselprozesse ab. Die Früchte nehmen Sauerstoff (O2) auf und scheiden
bei der Umwandlung von Stärke in Zucker (Reifungsprozess) Kohlendioxid (CO2)
und Ethylen (C2H4) sowie Aromate in unterschiedlich starkem Maße
aus.
Sollte nicht ausreichend gelüftet worden sein (Frost) oder
ist die Lüftung aufgrund eines Defektes ausgefallen, sind lebensgefährliche CO2-Konzentrationen
bzw. O2-Mangel möglich. Daher vor Betreten des Laderaumes diesen lüften und
eine Gasmessung durchführen. Der MAK-Wert der CO2-Konzentration liegt bei 0,49
Vol.-%.
Birnen geben im Vergleich zu den Zitrusfrüchten die
doppelte Menge an Atmungswärme ab. Bei nicht vorgekühlter Ware akkumuliert sich noch die
Wärme, deshalb können sich besonders während der Reduktionsperiode lebensgefährliche
CO2-Konzentrationen entwickeln (bis zu 10 Vol.-%). Nach der Reduktionsperiode
sollte der CO2-Gehalt nie > 1 Vol.-% liegen.
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RF
Selbsterhitzung / -entzündung
Kein Risiko!
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RF
Geruch
| Aktivverhalten |
Birnen besitzen einen leicht angenehmen
Geruch |
| Passivverhalten |
Birnen sind stark geruchsempfindlich und
sollten nicht mit Waren, wie Fleisch, Butter und Käse, zusammengestaut werden. |
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RF
Verunreinigung
| Aktivverhalten |
Birnen sind nicht verunreinigend |
| Passivverhalten |
Birnen sind empfindlich gegenüber Staub,
Schmutz, Fetten und Ölen. Da die Ware sehr schnell durch Schimmel oder bakteriellen
Befall verderben kann, ist eine saubere Verpackung absolut notwendig. Die Laderäume bzw.
Container müssen vor der Beladung entsprechend sauber und hygienisch einwandfrei sein. |
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RF Mechanische Einflüsse
Birnen sind stark stoßempfindlich und aus diesem Grund
meist zusätzlich eingepackt (z.B. in Holzwolle oder Seidenpapier). Bei starkem Druck oder
bei Erschütterungen erleiden die Früchte schnell Druckschäden und können innerhalb
weniger Tage in Fäulnis übergehen, daher müssen die Früchte entsprechend vorsichtig
behandelt werden.
Nach Möglichkeit sollten die Birnen zum besseren
Druckausgleich und zur Vermeidung von Schäden einheitlich groß sein. Die
Größensortierung erfolgt meist maschinell. Bei der Sortierung per Hand werden
Kalibrierringe oder Kalibrierbretter benutzt. Tafelbirnen werden in drei Güteklassen
eingeteilt: Extra, I und II.
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RF
Toxizität / Gesundheitsgefährdung
Sollte nicht ausreichend gelüftet worden sein (Frost) oder
ist die Lüftung aufgrund eines Defektes ausgefallen, sind lebensgefährliche CO2-Konzentrationen
bzw. O2-Mangel möglich. Daher vor Betreten des Laderaumes diesen lüften und
eine Gasmessung durchführen. Der MAK-Wert der CO2-Konzentration liegt bei 0,49
Vol.-%.
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RF Schwund
Der normale Masseverlust durch Abnahme des
Feuchtigkeitsgehaltes der Ware beträgt < 1% [1].
Darüber hinaus treten Mengenverluste durch Bruch der
Verpackungen auf, die aber nicht über 0,4% liegen sollten [2].
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RF Schädlingsbefall / Krankheiten
Grünfäule (soft rot, green mould rot): Der Schimmelpilz
Penicillium expansum führt zur Grünfäule. Die Fäulnisflecke sind hellbraun, feucht,
leicht eingesunken und von wechselnder Größe. Die Fäulnis dehnt sich sehr schnell durch
die ganze Frucht aus, ohne deren Form zu verändern. Die Fäule wird von einem
unangenehmen Geruch begleitet.
Graufäule (grey mould rot): Der Erreger ist der
Schimmelpilz Botrytis cinerea. Die angegriffene Frucht wird von einem dichten,
spinnenwebartigen, aschgrauen, stark stäubenden Schimmel bedeckt. Die faulende Pulpa hat
einen säuerlichen Geruch, ist dunkler und fester als bei Birnen, die von der Grünfäule
befallen sind. Dieser Pilz gehört zu den gefürchtetsten Krankheiten während der
Lagerung.
Frostschäden (freezing injury): Die Frucht bekommt ein
glasartiges, wassergefülltes Aussehen. Beim Durchschneiden kann man feststellen, dass der
wassergefüllte Teil des Fruchtfleisches dicht an der Fruchtschale lokalisiert ist. Der
übrige Teil der Pulpa ist besonders trocken und teilweise mit Rissen durchsetzt.
Frostschaden kann im Laufe von 4...6 Wochen bei einer Temperatur, die etwas unter dem
Gefrierpunkt liegt (-2°C), einsetzen.
Überreife (over ripeness): Charakteristisch für Birnen
ist deren schneller Übergang vom reifen zum überreifen Stadium. Daher ist es immer mit
großen Verlusten verbunden, wenn eine Ladung Birnen im reifen Zustand entladen wird, da
diese dann innerhalb weniger Tage überreif sind und an Marktwert verlieren. Aus diesem
Grund muss bei der Ladungskontrolle stark darauf geachtet werden, dass keine Birnen
geladen werden, deren Härtegrad wesentlich von dem abweicht, der vorher angegeben wurde.
Man toleriert ungefähr eine Abweichung um 1 pound.

Abbildung 5 |
Quarantänebestimmungen des Bestimmungslandes sind zu
beachten, ggf. ist ein Pflanzengesundheitszeugnis (Phytosanitary-Certificate) den
Versandpapieren beizufügen. Auskünfte geben die Pflanzenschutzdienste und -ämter der
Bundesländer.
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Quellenverzeichnis | Kontakt - Anbieter | Rechtliche Hinweise | TIS-History |
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© Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Berlin 1999-2012 |
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