 |
|

Schachteln,
Kisten und Verschläge
Beim Verladen von Schachteln im Container sollten vor allem
zwei Punkte beachtet werden:
 |
Mit zunehmender Feuchtigkeit wird die Tragfähigkeit der
Schachteln gemindert. |
 |
Wenn Schachteln sich im Container bewegen können, zerreiben
sie leicht. Ein fester Stau, das Auffüllen von Leerräumen und das Abstützen der Ladung
verhindert dies. |
Für die Beladung empfiehlt sich die folgende
Vorgehensweise:
 |
Wenn für die Ladung nicht das gesamte Volumen des
Containers erforderlich ist, die Ladehöhe so bemessen, dass die Ladung die gesamte
Bodenfläche gleichmäßig hoch bedeckt. Dadurch wird eine gleichmäßige
Gewichtsverteilung erreicht. Es wird außerdem weniger Material zur Ladungssicherung
benötigt und durch geringere Hebehöhen Arbeitszeit gespart.
|
 |
Beim Beladen an der Stirnseite des Containers beginnen
(gegenüber der Tür) und zwar von den Seiten zur Mitte.
|
 |
Den Raum möglichst so ausnutzen, dass kein Leerraum
entsteht.
|
 |
Ein besonders fester Stau wird erreicht, wenn die
Packstücke wie Mauersteine ineinander verschachtelt werden.
|
 |
Die Packstücke können untereinander und am Boden mit
Holzverbindern befestigt werden. So wird verhindert, dass sich die Ladung bewegen kann.
|
 |
Falls ungenutzter Raum verbleibt, die Ladung im Laufe des
Stauens Reihe für Reihe abstützen.
|
 |
Große und schwere Verschläge in der Mitte des Containers
unterbringen und gegen die Eckpfosten abstützen. Beim Abstützen gegen die Seitenwände
für eine große Auflagefläche sorgen. |

Abbildung 1 |

Abbildung 2 |
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Paletten,
gabelstaplerfähige Einheitsladungen
Entscheidend für die erreichbare Auslastung des Containers
ist das Palettenmaß: Das günstigste Palettenmaß ergibt sich aus den
Container-Innenmaßen und aus der Form und dem Gewicht der Packstücke.
Mit Vier-Wege-Paletten (mit dem Gabelstapler von allen vier
Seiten zugänglich) kann die im Container zur Verfügung stehende Bodenfläche am besten
ausgenutzt werden.
Die für die gängigen Palettengrößen empfohlenen
Staumuster können der folgenden Tabelle entnommen werden:
Palettengröße
[mm]
[inch] |
20'-Container |
40'-Container |
| Staumuster |
Max. Anzahl |
Ausnutzung Bodenfläche [%] |
Staumuster |
Max. Anzahl |
Ausnutzung Bodenfläche [%] |
1000 x 800
40" x 32" |
1 |
14 |
83,2 |
1 |
28 |
81,2 |
1100 x 800
44" x 32" |
1 |
14 |
91,4 |
1 |
28 |
89,3 |
1100 x 900
44" x 35 1/2" |
1 |
12 |
88,1 |
1 |
26 |
93,3 |
1100 x 1100
44" x 44" |
1 |
10 |
99,7 |
1 |
20 |
87,7 |
1100 x 1400
44" x 55" |
1 |
8 |
91,3 |
1 |
16 |
89,3 |
1200 x 800
48" x 32" |
2 oder 3 |
11 |
78,4 |
2 oder 3 |
23 |
80,1 |
1200 x 1000
48" x 40" |
3 |
10 |
89 |
2 oder 3 |
20 |
87,0 |
Staumuster
1 für Paletten:
|
Staumuster 2 für Paletten:
|
Staumuster 3 nur für
Vier-Wege-Paletten:
|
 |
 |
 |
Für den Transport von Paletten in Containern ist es
wichtig, dass die Ladung sicher auf den Paletten befestigt ist und die Paletten gut im
Container gesichert sind:
 |
Die Ladung unbedingt durch Binden, Kleben oder Schrumpfen
fest mit der Palette verbinden. |
 |
Zum Sichern der Paletten genügen (bei einlagigem Stau) 2
bis 4 Holzverbinder unter jeder Palette. |
 |
Wenn nur eine Palettenreihe in den Container passt, diese in
der Mitte anlegen. |
 |
Haben zwei oder mehr Paletten in der Breite des Containers
Platz, die Reihen fest an die Containerseiten stellen. |
 |
Unvermeidbare Leerräume immer in der Mitte des Containers
lassen, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu erreichen und den Laschaufwand gering
zu halten. |

Abbildung 3 |
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Fässer,
Blechtrommeln und Polykannen
1. Beim Verladen von Fässern und Blechtrommeln empfiehlt
sich folgendes Vorgehen:
 |
Vor der Beladung sicherstellen, dass die Behälter nicht
lecken; undichte Behälter nicht verladen. |
 |
Die Abzapföffnungen der Behälter stets nach oben richten. |
 |
Blechtrommeln werden am besten stehend und dicht
nebeneinander verladen. Die optimale Anordnung der Behälter auf dem Containerboden lässt
sich bestimmen, indem die Breite des Containers durch den Behälterdurchmesser geteilt
wird. |
| Fassdurchmesser |
Staumuster |
Anzahl pro Lage
im 20'-Container |
Anzahl pro Lage
im 40'-Container |
| inch |
cm |
| 10 |
25,4 |
Voll |
207 |
432 |
| 11 |
27,9 |
B |
168 |
344 |
| 12 |
30,5 |
B |
154 |
315 |
| 13 |
33,0 |
A |
119 |
252 |
| 14 |
35,5 |
B |
102 |
216 |
| 15 |
38,1 |
Voll |
90 |
186 |
| 16 |
40,6 |
B |
80 |
165 |
| 17 |
43,2 |
B |
65 |
140 |
| 18 |
45,7 |
Voll |
60 |
130 |
| 19 |
48,2 |
A |
59 |
120 |
| 20 |
50,8 |
B |
52 |
108 |
| 21 |
53,3 |
B |
44 |
88 |
| 22 |
55,8 |
Voll |
40 |
84 |
| 22,5 |
57,1 |
Voll |
40 |
83 |
| 23 |
58,4 |
A |
39 |
80 |
| 23,5 |
59,7 |
A |
36 |
79 |
| 24 |
61,0 |
A |
36 |
76 |
| 24,5 |
62,2 |
B |
30 |
66 |
| 25 |
63,5 |
B |
30 |
63 |
| 26 |
66,0 |
B |
27 |
57 |
| 27 |
68,6 |
B |
24 |
53 |
| 28 |
71,1 |
B |
24 |
51 |
| 29 |
73,7 |
Voll |
23 |
48 |
| 30 |
76,2 |
Voll |
21 |
45 |
| 31 |
78,7 |
A |
21 |
45 |
| 32 |
81,3 |
A |
20 |
42 |
| 33 |
83,8 |
A |
20 |
41 |
| 34 |
86,4 |
B |
14 |
30 |
| 35 |
88,9 |
B |
14 |
28 |
| 36 |
91,4 |
B |
14 |
28 |
| 37 |
94,0 |
B |
12 |
26 |
| 38 |
96,5 |
B |
12 |
24 |
| 39 |
99,1 |
B |
12 |
24 |
| 40 |
101,6 |
B |
11 |
23 |
| Staumuster Voll: |
 |
| Staumuster A: |
 |
| Staumuster B: |
 |
Mit den folgenden Formeln kann man die Anzahl der Reihen
(von der Stirnwand bis zur Tür) errechnen:
 |
Bei Staumuster "Voll" und "A":
Container-Innenlänge : Trommeldurchmesser |
 |
Bei Staumuster "B": 1 + [(Container-Innenlänge -
Trommeldurchmesser) : (0,866 * Trommeldurchmesser)] |
Zur Tür hin müssen die Fässer und Blechtrommeln
gesichert werden. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:
 |
Abstützen mit Holz |
 |
Umreifen mit Bandeisen, am besten im
"Olympia-Ring-Verbund" |
 |
Ein Stufenstau (durch unterschiedliche Behälterhöhen oder
Verwenden von Leerpaletten) gibt der Toplage Halt |
Die Wölbung von Holzfässern eignet sich nicht zur
Aufnahme von Belastungen. Beim liegenden Stau sollten daher folgende Maßnahmen getroffen
werden: Die Fässer an den Enden unterstützen, so dass die Wölbung nicht den
Containerboden berührt, und durch Keile gegen Rollen sichern.
2. Beim Verladen von Polykannen in Containern sollten zwei
Punkte beachtet werden:
 |
Polykannen auf Leckagen überprüfen, denn das Leckwerden
einer Polykanne gefährdet den Zusammenhalt des gesamten Staus. |
 |
Alle Lagen mit Staugittern oder Stauholz abdecken, um den
Zusammenhalt des Staus zu sichern. Bei Stößen von unten oder bei Vibration kann es sonst
leicht zum "Ausbeulen" einer Lage (Bulging Effect) und zum Herausspringen
einzelner Kannen kommen. |
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Sackgut
Durch unsachgemäßes Stauen von Sackgut in Containern
können folgende Schäden entstehen:
 |
Die Säcke rutschen beim Öffnen der Containertüren aus dem
Container. |
 |
Durch übermäßigen Druck auf die Containerwände beulen
diese aus. Dadurch kann sich der Container auf seinem Stellplatz im Schiff verklemmen, was
beim Entladen zu Beschädigungen führen kann. |
Um Schäden zu verhindern, sollten die Säcke so gestaut
werden, dass sie sich während des Transports nicht bewegen können. Dazu bieten sich zwei
Möglichkeiten an:
 |
Der Kreuzverbundstau: Er verhindert jedoch bei
Kunststoffsäcken nicht das Verrutschen. |
 |
Das Palettieren von Säcken: Auf der Palette wird das
Sackgut durch Kunststoffgurte oder Einschrumpfen mit einer Kunststofffolie gesichert. Das
günstigste Palettenmaß ergibt sich aus der Abstimmung von Container-Innenmaß, Sackform
und Gewicht der Zuladung. |
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Ballen
Viele Ballen sind relativ unempfindlich
gegenüber den mechanischen Transportbelastungen, können jedoch besonders leicht beim Be-
und Entladen beschädigt werden. Daher empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
Beim Beladen sorgfältig darauf achten, dass
die äußere Umhüllung der Ballen nicht beschädigt wird.
Um das spätere Entladen mit dem Gabelstapler
zu ermöglichen, beim Beladen Holzleisten in Containerlängsrichtung auf den Boden und
jeweils zwischen die Ballenschichten legen.
Wenn die Ballen nicht bündig bis zur Tür
reichen, genügt zur Ladungssicherung und als Absicherung zur Türseite in der Regel das
Abstützen gegen die Eckpfosten.
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Rollen und
Ringe
Rollen und Ringe können in Containern stehend (d.h. mit
vertikaler Achse, "eye to sky") oder liegend (d.h. mit horizontaler Achse)
verladen werden. Für das Stauen gelten unterschiedliche Regeln, je nachdem, ob es sich um
Papier- oder Stahlrollen handelt.
Liegende Verladung:
Papierrollen können in mehreren Lagen gestaut werden. In
der untersten Lage die Rollen durch Keile sichern. Zwischen die Lagen reibungserhöhende
Kunststoffmatten legen. Seitliche Freiräume ausfüllen.
Schwere Stahlblechrollen auf hochbelastbaren Holzbett
lagern und mit Balken bzw. Schlitten unterklotzen, um die Auflageflächen zu vergrößern.
Die Rollen mit dem Schlitten mit Stahlbändern oder Einmal-Gurten durch ihr Mittelloch
hindurch am Container befestigen. Die Stirnwände des Containers durch querliegende Balken
in der Höhe der Rollenmitte zusätzlich verstärken. Zwischenräume mit Holz ausfüllen.
Stehende Verladung:
Papierrollen dicht nebeneinander stauen, Leerräume
ausfüllen. Zur Türseite mit Netzen oder Balken sichern.
Stahlblechrollen ebenfalls dicht nebeneinander stauen. Zur
Ladungssicherung untereinander mit Stahlband verbinden oder mit Holz abstützen. Schwere
Stahlblechrollen, die auf Skids oder Paletten zur Verladung kommen, fest mit diesen
verbinden.
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Maschinen,
Schwergut und maßüberschreitende Güter
Auch diese Güter können mit Containern transportiert
werden, und zwar besonders vorteilhaft als Haus-Haus-Transport, weil die Ladungssicherung
dann nur einmal erforderlich ist.
Beim Transport schwerer oder maßüberschreitender Güter
sind besonders sorgfältige Maßnahmen zur Ladungssicherung erforderlich. Es gibt einige
Punkte, die grundsätzlich beachtet werden müssen:
Für Landtransporte in Versand- und Empfangsland die
Bestimmungen über dort zulässige Maße und Gewichte berücksichtigen.
Schon beim Beladen berücksichtigen, ob der Empfänger der
Ladung über die für das Entladen aus dem Container erforderlichen maschinellen und
sonstigen Einrichtungen verfügt.
Die erforderlichen Maßnahmen für den Transport sollten
unbedingt rechtzeitig vorher getroffen werden.
Maschinen und Schwergut
Maschinen und Schwergut werden oft von oben in den
Container geladen. Hierfür stehen Open Top-Container mit Plane, Hardtop-Container oder
Flats zur Verfügung.
Für Schwergut kommen wegen der höheren Belastbarkeit des
Containerbodens meist nur Flats oder Platforms in Frage. Flats können für
Haus-Haus-Transporte verwendet werden.
Zur Ladungssicherung empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
Wenn nur ein Stück in den Container geladen wird, ist
dieses so zu positionieren, dass der Gewichtsschwerpunkt der Ladung möglichst nahe am
Formschwerpunkt des Containers liegt, besser darunter.
Schwere Einzelstücke benötigen lastverteilende
Unterlagen, da die Punktbelastung solcher Stücke oft für den Containerboden zu groß
ist. Die Höchstwerte für die Bodenbelastbarkeit von Standard- und Open Top-Containern
betragen 4,5 t/m (20'-Container) bzw. 3,0 t/m (40'-Container). Werden nur zwei Balken
verwendet, müssen sie in Längsrichtung liegen und einen Abstand von mindestens 80 cm
voneinander haben.
Falls Kolli auf einem sogenannten Schlitten aus Holz
stehen, diesen fest mit der Ladung verbolzen. Den Schlitten gegen die Eckpfosten und
Bodenlängs- sowie Bodenquerträger der Stirn- und Seitenwände abstützen, möglichst
nicht nur am Boden, sondern auch in der Höhe des Gewichtsschwerpunktes der Ladung
(horizontal gegen die Eckpfosten). Bei kopflastiger Ladung ist das Abstützen in Höhe des
Gewichtsschwerpunktes besonders wichtig. Beim Abstützen zu den Seitenwänden für eine
große Auflagefläche sorgen.
Maßüberschreitende Güter
Für maßüberschreitende Güter eignen sich Open
Top-Container, Flats oder Platforms, je nachdem in welcher Richtung das Kollo über die
Innenmaße des Containers hinausragt.
Für die Ladungssicherung von maßüberschreitender Ladung
gelten im allgemeinen dieselben Regeln wie für Schwergut. Wenn die Ladung mit
Spezialplanen abgedeckt wird, die nicht benutzten Originalplanen und die Dachspriegel
sicher im Container verstauen.
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Fahrzeuge
Jede Art von Fahrzeugen, vom Pkw bis zur Straßenbaumaschine, kann mit
Containerschiffen transportiert werden.
Enthalten die Fahrzeuge Benzin, Diesel, Feuerlöscher,
Prallsäcke (Airbags) oder Starterbatterien sind die Bestimmungen für gefährliche Güter
zu beachten.
 |
Pkw und Kleintransporter
Fahrzeuge dieser Art können ohne Schwierigkeit in
Standard-Containern gefahren werden (wenn nötig mit Hilfe einer kleinen Auffahrrampe).
Die Fahrzeuge sind absolut trocken zu verladen. Um einen Luftaustausch zu ermöglichen,
die Fenster einen Spalt breit öffnen. Für das Verzurren von Pkw und Kleintransportern
gibt es spezielle Schnellspanner.
|
 |
Lkw, Straßenbau- und Erntemaschinen
Fahrzeuge dieser Art können in Open Top-Containern mit
Plane oder Hardtop, auf Flats oder Platforms verladen werden. Zur Ladungssicherung eignen
sich Drahtseile mit Spannschrauben. Zusätzliche Keile vor und hinter den Rädern
anbringen (Höhe der Keile mindestens ein Sechstel des Raddurchmessers). |
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Glasscheiben
Glas wird aufgrund seiner Abmessungen bzw. Gewichte am
besten von oben in den Container geladen. Hierfür stehen Open Top-Container mit Plane
oder Hardtop zur Verfügung. Neben der sorgfältigen Verpackung der Glasscheiben in
Kisten, Verschlägen oder auf A-Gestellen können weitere Maßnahmen zur Ladungssicherung
ergriffen werden:
 |
Glasscheiben möglichst in Containerlängsrichtung stauen. |
 |
Werden mehrere A-Gestelle hintereinander im Container
verladen, sind die Zwischenräume auszufüllen oder abzustützen. |
 |
Glas zusätzlich abdecken, da es ausgesprochen
feuchtigkeitsempfindlich ist. |
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Flüssigkeiten
Flüssigkeiten können in Tank-Containern transportiert
werden. Dabei ist folgendes zu beachten:
Tank-Container müssen zu mindestens 80% gefüllt sein, um
gefährliche Schwallbewegungen während des Transports zu vermeiden.
Tank-Container dürfen in der Regel nicht über 95%
gefüllt sein, um eine eventuelle Wärmeausdehnung des Inhalts zu ermöglichen.
Zum Transport von ungefährlichen Flüssigkeiten, wie Wein
oder Latex, können auch "Liquid Bulk Bags" in Standard-, Open Top- oder
Bulk-Containern verwendet werden.
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Festes
Schüttgut
Unverpacktes, festes Schüttgut kann in 20'-Bulk-Containern
transportiert werden, aber auch in Standard- oder Open Top-Containern mit Inlett.
Bulk-, Standard- und Open Top-Container sind mit
Laschringen zum Aufhängen der Inletts ausgestattet.
An der Türseite ist eine Ladungssicherung erforderlich,
für den Export in mehreren Ländern sogar zwingend vorgeschrieben.
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Langgut
Unter bestimmten Voraussetzungen wird Langgut aufgrund
seiner Abmessungen bzw. Gewichte am besten von der Seite oder von oben in den Container
geladen. Hierfür stehen Open Top-Container mit Plane, Hardtop-Container oder Flats zur
Verfügung.
Zur Ladungssicherung empfiehlt sich z. B. folgendes
Vorgehen: Die gesamte Containerladung mit vorher eingelegten Bandeisen durch Umspannung zu
sichern. Die Zwischenlagen sind mit Holz auszufüllen, um zu verhindern, dass Langgut in
den Sattel der unteren Lage gerät und dadurch den Druck auf die Containerseitenwände
erhöht wird. Beim Transport auf Flats Rungen einsetzen und diese oberhalb der Ladung
zusammenbinden, um ein Aufspreizen zu verhindern.
Zwischen die einzelnen Langgut-Lagen Material legen, das
den Rutschwiderstand erhöht, da Langgut leicht in Längsrichtung gleitet und damit die
Stirnwände belastet. Zwischen Ladung und Stirnwänden ein senkrechtes Holzschott
einziehen, um den Druck der Ladung auf die Eckpfosten abzuleiten und Punktbelastungen zu
vermeiden.
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