Bericht über die Geschäftslage in der Transportversicherung 2007 ⁄ 2008

Karl-Gerhard Metzner, HDI/Gerling Industrie Versicherung AG, kommissarischer Vorsitzender des Fachausschusses Transport im GDV.

Bericht anlässlich der Transport-Informationsveranstaltung am 29. Mai 2008 in Münster. Überarbeitet und ergänzt um Themen aus den Berichten der Transportkommissionen.

Inhaltsübersicht

Strukturveränderungen
Rückblick
  TIS
  IUMI 1999 in Berlin
  Spring Meetings 2006
  Transportbibliothek
  "Spezialist Transportversicherung"
  Umsetzung der VVG-Reform
  AVB
  Marktstatistiken
  GDV Havariekommissarverzeichnis
  Veranstaltungen und Tagungen
  Luftfahrtversicherung
Geschäftslage
  Das wirtschaftliche Umfeld
  Bruttobeitragseinnahmen 2007
  BBE Luftfahrt 2007
  Zusammengefasste Zeichnungsjahrstatistik 2007
  Zeichnungsjahrstatistik Warenversicherung 2007
  Zeichnungsjahrstatistik Verkehrshaftungsversicherung 2007
  Zeichnungsjahrstatistik Kaskoversicherung 2007
  Kumulschäden
Aktuelle Themen
  10 Jahre TIS
  Kumulkontrolle von Lagerrisiken in der Mitversicherung
  IUMI
  Internationaler Luftfahrt-Verband IUAI
  DTV Kaskobedingungen 2009
Verabschiedung Dr. Bergeest
Schlussworte

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Transportversicherer,

wie Sie wissen, hat die Allianz Global Corporate & Specialty AG (AGCS) zum 31. Dezember 2007 die Mitgliedschaft im GDV gekündigt. Wir alle bedauern dies außerordentlich. Aufgrund des Ausscheidens der AGCS musste auch Herr Dr. Bergeest den Vorsitz im FAT niederlegen, sodass ich Sie heute in meiner Eigenschaft als bisheriger stellvertretender Vorsitzender und jetzt als kommissarischer Vorsitzender des FAT zu unserer diesjährigen zentralen Transport Informations Veranstaltung in Münster sehr herzlich begrüße.

Strukturveränderungen

Wenn ich mir das Programm und das Plenum ansehe, dann könnte ich den Eindruck gewinnen, dass alles so ist wie bisher:
alle Transport-Kommissionen und der FAT haben getagt – wie bisher,
am gestrigen Tag haben wir dem gewohnten Symposium und dem anschließenden Fachaustausch beigewohnt – wie bisher,
heute findet die seit 1995 traditionelle Informationsveranstaltung statt – wie bisher,
180 Transportversicherer haben sich in diesem Saal versammelt – wie bisher,
unter ihnen sind viele bekannte, aber auch neue Gesichter – wie bisher,
Optimismus und gute Laune überall – wie bisher,
keine innocent capacities – wie bisher,
und dennoch hat sich einiges geändert.

Über diese Änderungen möchte ich jetzt sprechen.

Lassen Sie mich eines sehr deutlich hervorheben:

Die Veränderungen basieren auf Beschlüssen des Präsidiums des GDV und werden vom Hauptausschuss Schaden/Unfall für diesen Bereich umgesetzt und gelten für alle Sparten gleichermaßen. Zur Begründung wird in dem Rundschreiben 249/2008 wie folgt ausgeführt:

"Mit der Zusammenfassung der Schaden- und Unfallsparten in drei Abteilungen und der damit verbundenen Verschlankung der Abteilungsleiterebene soll sichergestellt werden, dass künftig spartenübergreifende Themenstellungen noch effizienter und zeitnaher abgestimmt und mit gemeinsamen Zielvorgaben verfolgt werden."

Die Spartenverantwortlichkeit im Schaden- und Unfallbereich ist auf drei Abteilungen beschränkt worden. Dies sind die
Abteilung Kraftfahrtversicherung/Kfz-Technik und Statistik
Abteilung Haftpflicht- Unfall-, Rechtsschutz- und Kreditversicherung, Statistik
Abteilung Sach-, Technische-, Transport und Luftfahrtversicherung, Statistik.

Es gibt also keine eigenständige Abteilung Transport und Schadenverhütung mehr. Dieser Bereich ist zukünftig der Abteilung "Sach-, Technische-, Transport- und Luftfahrtversicherung, Statistik" zugewiesen.

Es wird aber auch zukünftig eine gesonderte Einheit innerhalb dieser Abteilung für den Bereich "Transport, Luftfahrt und Schadenverhütung Transport" mit einem verantwortlichen Leiter geben. Dies ist besonders wichtig, weil wir nach außen weiterhin sicherstellen müssen, dass die Transportbelange unverändert von einer spezialisierten Mannschaft betreut werden. Hervorheben möchte ich noch, dass die Luftfahrtversicherung nun dort angesiedelt ist, wo wir sie schon lange haben wollten, wo sie nach unserer Auffassung hingehört und wo sie auch in unseren Unternehmen verantwortet wird, nämlich in Transport.

Wenn ich nun zu den Gremien und den Veränderungen auf dieser Ebene komme, möchte ich mich zuerst bei all denen bedanken, die uns teilweise über viele Jahre mit großem Engagement in unserer Gremienarbeit unterstützt haben, insbesondere natürlich bei den Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden, auf deren Schultern die meiste Arbeit und Verantwortung geruht hat. Sie alle haben die Verbandsarbeit auf ein sehr hohes Niveau gebracht, das uns unsere Anerkennung weit über den Kreis der Transportversicherung hinaus weltweit ermöglicht hat.

Die vom Präsidium des GDV und vom Hauptausschuss Schaden- und Unfallversicherung beschlossenen Änderungen für die zukünftige Gestaltung der Gremien sollen zum 1. Juli 2008 umgesetzt werden, deshalb ist es erforderlich, die bisher bestehenden Gremien zum 30. Juni 2008 aufzulösen und neue zu gründen.

Es ist weder der Ort noch der Anlass, die Gremienstrukturen insgesamt darzustellen. Ich möchte mich daher auf die Veränderungen beschränken, die Transport betreffen. Für uns stellt sich die Gremienstruktur nach dem Beschluss des Hauptausschusses Schaden- Unfallversicherung zukünftig wie folgt dar:

Unverändert wird der Hauptausschuss Schaden das oberste Fach-Gremium für den Bereich der Schaden- und Unfallversicherung bleiben.

Auf einen sehr wichtigen Punkt möchte ich hinweisen: Transport wird zukünftig weiterhin einen Platz im Hauptausschuss Schaden/Unfall haben, sodass wir auch auf dieser Ebene unsere Meinung direkt einbringen können.

Die bisherigen Sparten-Fachausschüsse unterhalb des Hauptausschusses für Sach, Haftpflicht, Unfall, Kredit und Rechtsschutz sowie Transport werden reduziert auf drei Fachausschüsse und zwar auf
den Fachausschuss Gewerbe/Industrie,
den Fachausschuss Privatkunden,
sowie den Fachausschuss Kraftfahrt, der in seiner bisherigen Form selbständig bestehen bleibt.

Die Transportversicherung ist dem Fachausschuss Gewerbe/Industrie zugewiesen.

Unterhalb dieser Fachausschüsse wird es Spartenkommissionen geben, über deren Einrichtung und Besetzung die Fachausschüsse entscheiden werden.

Für Transport wird es voraussichtlich zwei Kommissionen geben, und zwar
Kommission Transport/Luftfahrt
Kommission Transport Schadenverhütung.

In diesen beiden Transport-Kommissionen werden sämtliche Themen aus allen Transport- und Luftfahrt-Sparten behandelt. Da dies naturgemäß nur begrenzt möglich ist, soll es unterhalb der Kommissionen noch eine Ebene von ständigen Arbeitsgruppen geben, die die eigentlichen Fachthemen bearbeiten und ggf. für die Kommissionen vorbereiten.

Hier finden wir voraussichtlich Arbeitsgruppen, die unserer bisherigen Sparteneinteilung entsprechen.

Die Ebene der AGs ist für uns besonders wichtig, weil die Sparten sich so grundlegend unterscheiden, dass die spezifischen Themen nur in spartenspezifischen Arbeitsgruppen behandelt werden können.

Wir werden zukünftig auch die gewohnten Veranstaltungen, insbesondere also die Schadenverhütungstagungen sowie die Frühjahrsveranstaltungen und die regionalen Herbst-Informationsveranstaltungen durchführen. Diese sind für den Markt von größter Bedeutung.

Wir haben uns im letzten Jahr intensiv in die Planungen eingebracht und sind überzeugt, dass das Erreichte uns ermöglicht, auch zukünftig Verbandsarbeit in gewohnter Qualität zu leisten. Wir sollten unser Interesse und unsere Einstellung zur Sparte und zum Verband erhalten und diese wertvolle Arbeit weiter unterstützen. Es gibt keine Alternative und es gibt keinen Anlass, hieran etwas zu ändern.

Um Ihnen zu verdeutlichen, wie wichtig unsere Unterstützung der Verbandsarbeit ist, möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick geben über die wichtigsten Leistungen, die die Transportgremien zusammen mit der Transportabteilung in den Jahren seit der ersten Verbandsfusion zum Verband der Schadenversicherer im Jahr 1995, insbesondere aber seit der Zeit im GDV in Berlin, also seit 1998, erbracht haben:

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Rückblick

TIS

Das erste Thema, das mir bei diesem Rückblick einfällt, ist ein Thema, das eigentlich noch aus den Tagen des DTV stammt, das aber nach außen erst sehr viel später getragen werden konnte. Es ist der Transport-Informations-Service (TIS), dessen Einrichtung nach heftigen Diskussionen und auch Widerständen von den damaligen DTV-Gremien beschlossen wurde und der in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum seiner Freischaltung begeht. Die hervorragende Bedeutung dieses weltweit einmaligen Systems soll noch an anderer Stelle ausführlicher dargestellt werden.

IUMI 1999 in Berlin

Die Berliner Zeit hat eigentlich so richtig mit der IUMI 1999 in Berlin unter dem damaligen Vorsitzenden des Transport-Fachausschusses und damaligen IUMI Präsidenten, Georg Mehl, begonnen. Viele, die an der Konferenz 1999 teilgenommen haben und heute noch aktiv sind, werden sich gern und anerkennend daran erinnern. Das 125-jährige Jubiläum war seinerzeit Anlass, die Konferenz in Berlin, dem Ort der Gründung der IUMI, stattfinden zu lassen.

Im Jahr 2015 sind wir wieder an der Reihe mit der Rolle des Gastgeberlandes für die Konferenz, aber das ist noch lange hin – oder doch nicht? Wir haben jedenfalls schon mit den ersten Planungen begonnen.

Spring Meetings 2006

Wenn wir schon beim Thema IUMI sind, möchte ich noch die Ausrichtung des Spring Meetings 2006 in Berlin erwähnen, das ebenfalls in der gewohnt perfekten Weise organisiert und durchgeführt wurde und große Anerkennung bei der IUMI fand. Vergessen wir nicht, dass wir auch durch solches Engagement unsere Stellung im internationalen Transportversicherungsmarkt unterstreichen und unser Image auf diese Weise verstärken.

Transportbibliothek

Um das hervorragende Know-how aus der Sparte festzuhalten, haben wir vor vielen Jahren begonnen, eine "Transportbibliothek" in Druckversion neben den Inhalten im TIS aufzubauen. Hierzu gehören bisher:
das Ladungssicherungshandbuch, erste Auflage;
das Containerhandbuch in deutscher und englischer Fassung;
das Transportlexikon von A bis Z;
das Handbuch zur Verantwortung und Haftung in der Ladungssicherung
und das Verpackungshandbuch.

Just in time zur heutigen Veranstaltung ist das Handbuch Transportrecht fertig gestellt worden. Von diesem Handbuch können wir Ihnen allerdings leider kein Gratisexemplar aushändigen.

In Vorbereitung bzw. Überarbeitung befindet sich ferner:
Das "Handbuch Diebstahlprävention" gegen das Abhandenkommen von Waren während des Transports
und das Ladungssicherungshandbuch in der 2. Auflage.

Wie beim TIS gilt auch bei dieser Fachbuchsammlung, dass wir bei der Erstellung der Inhalte und der technischen, insbesondere der EDV-technischen Bearbeitung, weitgehend auf eigenes Know-how der Transportversicherungsmannschaft im GDV und bei Versicherern zurückgreifen konnten.

"Spezialist Transportversicherung"

Seit Jahren wird an dieser Stelle über das Projekt "Spezialist Transportversicherung (DVA)" berichtet. Auch heute gibt es erwähnenswertes Neues. Gestern haben wir die ersten 18 Absolventen beglückwünscht und ihnen die Zertifikate ausgehändigt. Für jedermann ein Beweis dafür, dass unsere damalige Entscheidung, dieses Projekt aufzulegen, richtig war. Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir den zweiten Kurs begonnen, den dritten mit 21 Teilnehmern vor einem Monat. Das Interesse ist inzwischen so groß, dass wir beim letzten Kurs nicht alle Bewerber berücksichtigen konnten und eine Warteliste eingerichtet haben. Ein vierter Kurs ist angekündigt und soll wiederum im April 2009 beginnen. Einen entsprechenden Flyer finden Sie in Ihren Unterlagen. Ich kann nur jedem empfehlen, seine Mitarbeiter an diesen Kursen teilnehmen zu lassen. Eine bessere und umfassendere Ausbildung mit besserem Preis/Leistungsverhältnis werden Sie nirgends finden.

Ich möchte nicht versäumen, mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Dozenten zu bedanken, die es trotz ihres zusätzlichen normalen Arbeitspensums in ihren Unternehmen ermöglichen können, in so kurzer Zeitfolge die Kurse zu wiederholen. Dies ist nicht selbstverständlich, denn auch sie leisten diese Arbeit im wesentlichen in Ihrer Freizeit.

Informationen der DVA zum Expertenstudiengang "Spezialist Transportversicherung"

Flyer der DVA zum vierten Kurs "Spezialist Transportversicherung"

Umsetzung der VVG-Reform

Die Umsetzung der VVG-Reform ist erfolgreich in den Transportsparten abgeschlossen worden, zumindest soweit es die Aufgaben des Verbandes betrifft. Alle Bedingungen sind angepasst worden, natürlich nur, soweit dies erforderlich war und nicht von den Möglichkeiten der Befreiung vom VVG in der Seeversicherung oder der Abweichung in den Großrisiken oder der laufenden Versicherung Gebrauch gemacht worden ist. Der Verband hat sämtliche Transport-AVB veröffentlicht und auch in Synopsen die Änderungen hervorgehoben. Als Arbeitsunterlage steht Ihnen auch eine Druckversion für den Schreibtisch zur Verfügung, die Sie aus Münster mit nach Hause nehmen können. Für alle Fälle haben wir Ihnen auch die gesamte Version des VVG mit Begründung und allem was dazu gehört, zur Verfügung gestellt.

Greifen Sie zu!

Ich möchte an dieser Stellen noch einmal all denen herzlich danken, die sich im Verband und in den Gremien mit diesen aufwändigen und nervenaufreibenden Arbeiten über lange Zeit auseinandergesetzt haben.

Wenn der Verband seine Hausaufgaben gemacht hat, so bedeutet das natürlich nicht, dass damit alle Arbeiten für die Mitgliedsunternehmen abgeschlossen worden sind. Die Einführung in den Bestand, aber auch die Implementierung der Neuregelungen für das Neugeschäft, insbesondere unter Berücksichtigung der Informations- und Beratungspflichten, wird uns noch einige Zeit in den Unternehmen beschäftigen.

AVB

Ein ganz wichtiges und klassisches Thema für die Verbandsarbeit ist seit jeher die Erarbeitung von AVB. In den letzten Jahren wurde wesentliche Muster-Bedingungsarbeit geleistet, die für die Mitgliedsunternehmen eine erhebliche Erleichterung bei der Schaffung von Basics bedeuten.

Erinnern wir uns:
2000 wurden die DTV-Güter bekanntgegeben, die die ADS 1919 implementieren und gegenüber den ADS-Güter ein modernes Bedingungswerk darstellen.
2003 wurden erstmals für die Verkehrshaftungsversicherung Verbandsmusterbedingungen, die DTV-VHV, zur Verfügung gestellt.
2007 wurden neben den umfangreichen Arbeiten zur Anpassung der AVB an das VVG völlig neue AVB Reise in einem Baukasten-System, unterteilt nach Allgemeinem Teil und den Besonderen Teilen Reisegepäck-, Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung, erarbeitet.
Im selben Jahr konnten ebenfalls neue AVB Flusskasko präsentiert werden,
sowie neue AVB Ausstellung, die im wesentlichen auf den alten AVB von 1988 basieren. Nicht zu verwechseln mit den BB Ausstellung laufende Versicherung zu den DTV-Güterversicherungsbedingungen, die im Rahmen der Anpassung an das VVG wieder aufgenommen und als laufende Versicherung gestaltet wurden.
2008 sind neue AVB für die Wassersportversicherung bekanntgegeben worden.

Neben ganzen Bedingungswerken sind viele sonstige AVB-Neuerungen bzw. Änderungen und Klauseln zur Verfügung gestellt worden, wie zum Beispiel die PoLaR Klausel oder Ausschlussformulierungen für dirty bomb Risiken, mit denen wir auf aktuelle Situationen im internationalen Markt reagiert haben.

Marktstatistiken

Ein weiteres klassisches Betätigungsfeld für Verbandsarbeit ist die Erstellung von Marktstatistiken. Auch hier konnten wir die Anforderungsprofile und die Qualität der Statistiken optimieren. Neu hinzugekommen sind zum Beispiel die aktuarische Hochrechnung der Zeichnungsjahr-Statistiken, die Schadenbedarfstatistik in Wassersport oder die Erfassung von Kumulschäden für das Beteiligungsgeschäft. Alle internationalen Märkte beneiden uns um die tiefe Durchdringung und die hohe Qualität unserer Zahlen. Dies wird besonders deutlich, wenn sie die schwierigen Bemühungen des Facts & Figures Committees der IUMI sehen, von allen Märkten verwertbare Zahlen zu erhalten und diese auf einem Nenner zusammenzufassen.

GDV Havariekommissarverzeichnis

Seit 2006 steht Ihnen ein GDV Havariekommissar-Verzeichnis zur Verfügung, in dem nicht nur die Polizei bei Unfällen fachkundige Unterstützung finden kann, sondern in dem auch Sie für Deutschland Havariekommissare finden können, mit denen Versicherer positive Erfahrungen gemacht haben.

Veranstaltungen und Tagungen

Last, but not least gehören zu den wichtigsten Erfolgen in den Jahren die Einrichtung, Erhaltung und Erweiterung der zentralen und dezentralen Veranstaltungen, sowie sonstiger Tagungen wie Schadenverhütungs-, Wassersport oder Flusskaskotagungen. Dies ist nicht selbstverständlich für eine kleine Sparte wie Transport.

Luftfahrtversicherung

Wie ich oben erwähnt habe, gehört die Luftfahrtversicherung jetzt auch in unseren Bereich. Wir begrüßen daher ganz besonders auch die Vertreter dieser Sparte, soweit sie nicht ohnehin als Transportversicherer anwesend sind und über viele Jahre die Behandlung von Luftfahrtthemen vermisst haben.

Transport ist bekanntlich eine Sparte, in der alles anders ist. Gleiches gilt für die Luftfahrtversicherung. Deswegen passen wir auch so gut zusammen. Wir müssen nicht versuchen, unseren neuen Kollegen zu erklären, was ein Zeichnungsjahr ist und auch der Umgang mit internationalen Gepflogenheiten ist ihnen ebenso geläufig wie uns.

Über die Luftfahrtversicherung können wir allerdings noch nicht so viel berichten, weil diese Sparte erst durch die Strukturveränderungen zu Transport gehört und auch erst seit etwa 2 Jahren nach Auflösung des Luftpools Ende 2003 vom Verband betreut wird. Um Ihnen aber einen kleinen Einblick zu geben in das, womit sich die bisherige Kommission Luftfahrt befasst hat, möchte ich folgendes erwähnen:
die Erarbeitung von GDV Musterbedingungen für die
  Luftfahrt-Haftpflicht-,
  Luftfahrt-Unfall-
  und Luftfahrt-Kaskoversicherung
  sind abgeschlossen und bekanntgegeben worden,
die AVB für die Luftfahrt-Produkthaftpflichtversicherung werden derzeit erarbeitet.

Darüber hinaus befasst sich dieses Gremium mit weiteren Klauseln, sowie unter anderem mit der Modernisierung des Römer Haftungsabkommens, der technischen Entwicklung in der Luftfahrt und Fragen zum Raumfahrttourismus. Sie sehen, auch hier ein weites Spektrum, das nur unter Einbeziehung der internationalen Entwicklung beherrscht werden kann.

Sicher könnten wir die Liste der Verbandsleistungen noch fortsetzen. Ich möchte es aber genug sein lassen, denn ich möchte Ihnen auch noch etwas über die aktuelle Marktsituation und die Verbandsstatistiken für 2007 berichten.

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Geschäftslage

Das wirtschaftliche Umfeld

Die vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen weisen für 2007 eine Steigerung des Exports um 8,5 % und des Imports um 5,2 % aus. Dies sind wiederum beachtliche Zahlen, auch wenn die Werte im Vorjahr mit 13,6 % für den Export und mit 16,9 % für den Import weit höher ausfielen. Steigerungsraten über 10 % können wir wohl nicht jedes Jahr erwarten. Über die letzten 10 Jahre gesehen dennoch ein gutes Ergebnis für die deutsche Wirtschaft.

Wie sieht die Zukunft aus?



Abbildung 1: Das wirtschaftliche Umfeld der Transportversicherung 2007 / 2008

Für die Entwicklung des Außenhandels sind die Prognosen positiv. Wir erwarten für die nächsten Jahre erneut Steigerungsraten in derselben Größenordnung wie im letzten Jahr. Das wird die Wirtschaft freuen, aber sehen wir eine Chance, an dieser Entwicklung etwas mehr zu partizipieren?

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung wird die Bedeutung des Transportsektors für die deutsche Wirtschaft weiter steigen. Diese wenig überraschende Aussage ergibt sich aus dem Forschungsbericht „Prognose der deutschlandweiten Verkehrsverflechtungen 2025“, die vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegeben worden war.

Nach diesem Bericht wird durch den weiterhin stark wachsenden Außenhandel das gesamte Güterverkehrsaufkommen von 3,6 Mrd. t im Jahr 2004 auf 4,6 Mrd. t im Jahr 2025 steigen, also um ca. 30 %.

Gleichzeitig nimmt die Arbeitsteilung durch neue Logistikkonzepte zu und bewirkt immer geringere Fertigungstiefen und infolgedessen eine erhöhte Frequenz der Transporte. Sowohl die Anzahl der Transporte als auch die zurückzulegenden Strecken werden sich erheblich erhöhen. Dies führt zu einer Erhöhung der Verkehrsleistung der Verkehrsträger um schätzungsweise 70 % bis 2025. Um es mit verständlichen Worten zu sagen: Die Transportlager werden immer mehr auf die Straße, die Schiene und das Binnenschiff verlagert werden.

Unsere Großschadenstatistik in der Warenversicherung weist zum Beispiel für die klassischen Risiken bei Transportmitteln, nämlich Diebstahl, Transportmittelunfall, aber auch Beschädigung, einen Anteil von 40 % aus. Müssten wir die Verkehrsentwicklung nicht bei unserer Risikobeurteilung berücksichtigen?

Mit unserem gestrigen Thema „Supply Chain Security“, sowie unserem in Vorbereitung befindlichen „Handbuch Diebstahlprävention gegen das Abhandenkommen von Waren während des Transports“ und unseren Aktivitäten zur Einrichtung von bewachten Parkplätzen auf hohem Sicherheitsniveau, Stichwort SETPOS, liegen wir also goldrichtig. Diese Themen werden uns noch lange beschäftigen.

Beispiel China:

Die Olympischen Spiele in China wird kein deutscher Transportversicherer versichert haben. Aber zukünftig vielleicht Transporte nach oder aus China. Der deutsch-chinesische Handel hat sich bemerkenswert entwickelt. Betrugen die Einfuhren aus China im Jahr 2000 noch 18,6 Mrd. Euro so erreichten sie in 2007 bereits 54,6 Mrd. Euro. Ähnlich entwickelten sich die Ausfuhren nach China von 9,5 auf 30 Mrd. Euro. Damit gehen bereits drei Prozent aller deutschen Ausfuhren nach China, bei den Importen sind es sogar sieben Prozent. Tendenz steigend. Beziehen wir diese Entwicklung eigentlich überhaupt oder zumindest ausreichend in unser Kalkül ein?

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Nun zur Situation in der deutschen Transportversicherung:

Bruttobeitragseinnahmen 2007



Abbildung 2: Die Bruttobeitragseinnahmen der Transportversicherung in Mio. Euro

Die Bruttobeitragseinnahmen betrugen im Geschäftsjahr 2007 insgesamt für die Transportversicherung 1,86 Mrd. Euro. Die Zahlen der zum Ende des Jahres aus dem GDV ausgeschiedenen AGCS sind in dieser Statistik noch enthalten, ebenso wie in allen anderen Statistiken, die wir Ihnen heute ausgehändigt haben und die Grundlage unserer Ausführungen sind.

Wie im Vorjahr entfielen wieder ca. 75 % der BBE auf die ersten 15 Gesellschaften nach der Rennliste. 25 % der BBE teilen sich 60 Versicherer. Rechnen wir einmal die drei großen Reiseversicherer, also die Europäische, die ELVIA und die Hanse Merkur wegen ihrer besonderen Position heraus, so entfallen ca. 75 % von 1,6 Mrd. Euro auf die ersten 23 Mitgliedsunternehmen.

Die Steigerung der BBE in den klassischen Sparten fällt zwar mit 0,87 % nur marginal aus, ist aber immerhin eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr mit minus 0,03 %. Betrachten wir im Vergleich die allgemeine wirtschaftliche Situation, so müssen wir erneut feststellen, dass sich die Industriesparten total von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt zu haben scheinen.



Abbildung 3: Vergleich der Entwicklung der BBE der Sparte Ware mit dem
deutschen Außenhandel

Die Gegenüberstellung von Warenprämie und Außenhandel zeigt deutlich, dass der Außenhandel seit 2002 eine Steigerung um 50 % erreichen konnte, während sich die Warenprämie im selben Zeitraum nur um etwa 10 % erhöhte.

Jeder Aufschwung wird offensichtlich durch versicherungstechnische Policenanpassungen oder durch Wettbewerb abgefangen. Gleichzeitig steigern wir kontinuierlich oder sogar in atemberaubendem Tempo die Haftung durch Erhöhung von Limiten und Erhöhung von Kumulen, insbesondere auf Transportmitteln und in Lägern. Ich möchte nicht näher auf Einzelheiten eingehen. Meine Vorgänger im Amt, vor allem Herr Dr. Bergeest, haben dies wiederholt getan. Das was bleibt, ist ein enorm hohes Risiko und das bisherige Glück, nicht von wirklichen Katastrophenschäden betroffen worden zu sein.

Interessant ist ein Blick auf die Verteilung der BBE in den Sonderzweigen, die immerhin 27 % der Gesamt-BBE ausmachen, von denen wiederum ca. 15 % auf die Reiserücktrittskostenversicherung entfallen.



Abbildung 4: Prozentuale Verteilung der BBE Transport auf die einzelnen Sparten

Der Rückgang der BBE im Bereich der Sonderzweige um 2,72 % nach einer Steigerung von zuletzt 3,06 % im Vorjahr ist in erster Linie auf die massiven Einbrüche in der Reiserücktrittsversicherung zurückzuführen. Diese Sparte, die über 50 % der BBE in den Sonderzweigen ausmacht, musste nach einer Steigerung von 4 % im Vorjahr eine Einbuße von über 3 % im letzten Jahr hinnehmen. Als Begründung kann nur der besonders intensive Wettbewerb genannt werden, der insbesondere über die Reiseveranstalter geführt wird.

Insgesamt kommen wir somit auf ein Minus bei den Gesamt-BBE von 0,13 % gegenüber einem Plus von 0,81 % in 2006.

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BBE Luftfahrt 2007

Die Erfassung von Prämien und Schäden stellt sich in der Luftfahrtversicherung sehr viel schwieriger dar als in Transport. Aus diesem Grund können wir Ihnen auch derzeit keine der Transportversicherung vergleichbaren Zahlen präsentieren. Erste Versuche haben wir unternommen. Ob es uns allerdings gelingen wird, der Transportversicherung vergleichbare Zahlen auch für die Luftfahrtversicherung zu generieren und diese möglichst noch in unser Tortendiagramm zu integrieren, müssen wir noch abwarten, aber wir arbeiten daran.

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Zusammengefasste Zeichnungsjahrstatistik 2007



Abbildung 5: Zeichnungsjahrstatistik der Transportversicherung für die
Zeichnungsjahre 2002 bis 2007

Auch in der Zeichnungsjahrstatistik sehen wir einen Rückgang der Eingangs-BBE von 867 auf 853 Mio. Euro, der wohl nur genauso erklärt werden kann wie derjenige im Geschäftsjahr 2007.



Abbildung 6: Quoten der Transportversicherung für die Zeichnungsjahre 2002 bis 2007

Bezeichnend, aber wenig überraschend, ist die Steigerung der Eingangsschadenquote auf 77,9 % nach 75,47 % in 2006, 76,17 % in 2005 und 73,53 % in 2004. Sicherlich keine exorbitante Verschlechterung, aber eine kontinuierliche. Mühselig hatten wir uns von einer Schadenquote von 103 % im Jahr 1999 auf 73,53 % in 2004 hochgearbeitet. Ist dies der Anfang zu neuem Höhenflug?



Abbildung 7: Abwicklung der Zeichnungsjahre 1998 – 2003 und voraussichtliche
Abwicklung der Zeichnungsjahre 2004 – 2007 der Transportversicherung

Herrn Dr. Bergeest haben wir die aktuarisch hochgerechneten Schadenquoten nach dem chain-ladder-Verfahren zu verdanken, die heute vom GDV berechnet werden. Blicken wir auf diese Zahlen, so können wir uns eigentlich ganz beruhigt zurücklegen. Voraussichtliche Endschadenquoten zwischen 60 % und 66 % für die Jahre 2004 bis 2007 lassen sich sehen. Da die Endschadenquoten jedes Jahr neu ermittelt werden, ist ein Blick auf die vorjährigen Hochrechnungen durchaus interessant. Wir sehen daraus zum Beispiel, dass das Jahr 2006, das im letzten Jahr mit 58 % hochgerechnet wurde, heute bei 66 % liegt. Der Vergleich mit den Jahren 2004 und 2005 lässt aber vermuten, dass sich dieser Prozentsatz etwas verändert, wobei offen ist, ob nach oben oder unten.

Auch wenn das chain-ladder-Verfahren nicht unerhebliche Schwächen aufgrund der Rückbetrachtung hat, so lassen sich doch zumindest Tendenzen ablesen, die die Transportversicherung zunächst einmal wieder auskömmlich erscheinen lässt. Aber täuscht dieser Eindruck? Für unser Selbstbewusstsein stellen sich die letzten Jahre ordentlich dar, aber für den Blick in die Zukunft können sich solche Annahmen fatal auswirken.

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Zeichnungsjahrstatistik Warenversicherung 2007



Abbildung 8: Quoten der Sparte Ware für die Zeichnungsjahre 2002 bis 2007

Für die Zeichnungsjahrstatistik der Warenversicherung gilt aufgrund des hohen Anteils an den Gesamt-BBE von über 47 % im wesentlichen das gleiche wie für die zusammengefasste Statistik. Allerdings weist die Hochrechnung der Schadenquoten für die Jahre 2004 bis 2007 nach Abwicklung noch einige Prozentpunkte weniger aus als für alle Sparten zusammen. Die Schadenquoten enden für die Warenversicherung in diesen Jahren voraussichtlich zwischen 53 % und 60 %.

Wichtiger erscheint daher der Blick auf die Großschäden bzw. auf das Verhältnis von Großschäden zu Sockelschäden. Insbesondere nachdem wir angefangen sind, die Großschäden auch in der Abwicklung über 6 Jahre zu verfolgen müssen wir feststellen, dass der Aufwand nach Abwicklung für Schäden über 50 TEUR wohl unter 20 % sein dürfte. Das heißt also, dass wir 80 % für Sockelschäden ausgeben. Darüber hinaus dürfen wir nicht vergessen, dass wir als Großschäden Schäden ab 50 TEUR erfassen. Ein großer Teil davon müsste heute eigentlich auch als Sockelschaden verstanden werden. Aus der detaillierten Großschadenaufstellung der Warenversicherung ergibt sich sogar, dass die Großschäden ab 500 TEUR lediglich einen Anteil an den Gesamtgroßschäden in der Warenversicherung von 30 % bis maximal 50 % aufweisen. Würden wir uns auf die Schäden ab 500 TEUR beschränken, müssten wir den summenmäßigen Großschadenanteil auf 10 % bis 15 % reduzieren.

Lassen Sie mich einmal folgendes Rechenbeispiel aufzeigen:

Auf Geschäftsjahrbasis haben wir in der Warenversicherung in 2007 etwa 840 Mio. Euro Prämie. 20 % davon für Großschäden wären etwa 168 Mio. Euro; bei meiner um die unter 500 TEUR „bereinigten“ Berechnung sogar nur 120 bis ca. 90 Mio. Euro. Wie viel wirkliche Großschäden, wie viel Katastrophenschäden könnten wir davon wohl bezahlen. Denken wir nur an Berechnungen von Kumulen auf großen Containerschiffen, im Hamburger Hafen oder in Speditionslägern weltweit. Wir sind schnell bei einer Größenordnung von 1 bis 2 Mrd. Euro angelangt. D.h., wir könnten gerade mal vielleicht 10 % eines solchen Totalschadens abdecken, bei meiner alternativen Rechnung sogar noch 30 % bis 50 % weniger. Bei dem Rechenbeispiel wäre aber die gesamte anteilige Prämie des Marktes betroffen. Ein Schaden in dieser Größenordnung kann aber auch leicht einen Versicherer oder eine Police treffen. Womit bezahlen wir dann weitere Großschäden? Und: Ist dieser Anteil wirklich das probable maximum loss für den zweitgrößten Transportversicherungsmarkt weltweit? Wäre es nicht möglich, dass wir mehr Container auf einem Großcontainerschiff oder in einem Lager versichert haben als um die 10 %?

Zur Frage der Wahrscheinlichkeit: Ich möchte erinnern an den Tsunami oder auch an den Hurricane in Birma, das Erdbeben in China und viele andere Schadenereignisse in letzter Zeit. Es war nur Zufall, dass keine Häfen oder Läger getroffen wurden. Sehen wir auf die Landkarten, dann werden wir feststellen, dass sich zum Beispiel sowohl beim Tsunami als auch in Birma in diesen Regionen in unmittelbarer Nähe große Läger befunden haben.

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Zeichnungsjahrstatistik Verkehrshaftungsversicherung 2007



Abbildung 9: Quoten der Sparte Verkehrshaftung für die Zeichnungsjahre 2002 bis 2007

In der Verkehrshaftungsversicherung beginnt das Zeichnungsjahr 2007 mit einer Schadenquote von knapp 82 % und liegt damit um 4 %-Punkte unter dem Vorjahr. Unterschiedlich sind wiederum die Ergebnisse im Frachtführergeschäft mit 73 % und in der Speditionsversicherung mit einer Eingangsschadenquote von 96 %. Aus der "Segelgrafik" ist erkennbar, dass die Verkehrshaftungsversicherung in den Jahren 2004 bis 2007 nach Abwicklung bei 73 % bis 80 % auslaufen wird. Zwar haben sich gerade im Verkehrshaftungsbereich die Verbesserung der Logistik und die Verstärkung von Schadenverhütungsmaßnahmen bemerkbar gemacht, dennoch können die Ergebnisse nach wie vor nicht befriedigen. Unterschiedlich sind wiederum die Ergebnisse im Frachtführergeschäft mit 73 % und in der Speditionsversicherung mit einer Eingangsschadenquote von 96 %. Aus der „Segelgrafik“ ist erkennbar

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Zeichnungsjahrstatistik Kaskoversicherung 2007



Abbildung 10: Quoten der Sparte Kasko für die Zeichnungsjahre 2002 bis 2007

Die Schadenquote nach 12 Monaten zeigt in der Kaskoversicherung für 2007 eine Verschlechterung um 13 %-Punkte auf fast 75 %. Eine Verschlechterung ist in allen Kaskosparten festzustellen, insbesondere aber in der Flusskaskoversicherung, die von 68 % in 2006 auf 96% in 2007 gestiegen ist. Zurückgeführt wird die Entwicklung in der Flusskaskoversicherung vor allem auf den Wettbewerb, aber auch auf den signifikanten Anstieg der Großschadenbelastung von 14 % auf 37 %. Nach der aktuarischen Hochrechnung werden die Kaskosparten für die Jahre 2004 bis 2007 Endschadenquoten zwischen 72 % und 83 % erreichen können.

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Kumulschäden



Abbildung 11: Definition von Marktschäden

2006 hatten wir damit begonnen, Marktschäden abzufragen. Offensichtlich war damals nicht ganz klar, was unter "Marktschäden" verstanden werden sollte. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr eine neue Initiative ergriffen und eine Abfrage für das Jahr 2007 gestartet. Dabei haben wir klar gestellt, dass es sich um Schadenereignisse handelt, bei denen mehrere Versicherer bzw. Policen betroffen sind. Ob sich dann aus diesen Schäden Marktschäden in dem Sinne ergeben, dass sich aus einem Schadenereignis eine außerordentliche wirtschaftliche Bedeutung aufgrund der Gesamtschadenhöhe herleiten lässt, kann selbstverständlich erst nach einer Auswertung der Zahlen ermittelt werden. Aus diesem Grund haben wir unsere Anforderung mit "Kumulschadenerfassung" bezeichnet. Dabei haben wir die uns bekannten Schadenereignisse wie folgt vorgegeben:
Kyrill 18. Januar 2007,
den Hagelschaden Argentinien 5. Mai 2007
und den Hagelschaden Garching 15.6.2007.

Erstaunlicherweise sind ausschließlich Meldungen zu Kyrill eingegangen und zwar wie folgt:



Abbildung 12: Tabelle über die gemeldeten Kumulschäden je Sparte

Ist das wirklich alles? Oder ist nur nicht gemeldet worden? Gibt es keine Autoversicherer, die in Garching betroffen waren? Wir sollten vielleicht einmal in uns gehen und unsere Meldepflicht zu den Statistiken überprüfen oder sogar die Meldungen selbst in die Hand nehmen.

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Aktuelle Themen

Bedingt durch die Strukturreformen im GDV und die damit verbundene Auflösung der Gremien haben die Kommissionen natürlich keine neuen Themen mehr aufgegriffen. Allerdings sind zahlreiche Themen gesammelt worden, die uns in der Zukunft begleiten werden und die wir in die neu einzurichtenden Gremien einbringen werden. Darüber hinaus gibt es aber auch Themen, mit denen wir uns schon länger befassen und über deren aktuellen Stand wir Sie informieren wollen:

10 Jahre TIS



Abbildung 13: Flyer anlässlich "TIS – 10 Jahr online" als Vorgeschmack auf das "TIS to go"

Schadenverhütung hat in Transport eine lange Tradition. Bereits frühzeitig nach der Neugründung des Deutschen Transport-Versicherungs-Verbandes im Jahr 1948 haben sich die Transportversicherer im Rahmen der Warenversicherung mit Schadenverhütungsthemen befasst und ein erstes Handbuch "Die Ware in der Transportversicherung" herausgegeben. Dieses Handbuch war Basis der Überlegungen, den Informationsservice für die Transportversicherer grundlegend zu erweitern und in moderner Form anzubieten.

1993 formulierte die Schadenverhütungskommission des DTV die erste Empfehlung an den Fachausschuss, ein "Risiko-Informations-Zentrum" einzurichten. Ende 1994 lag ein fertiges Konzept zur Ausgestaltung eines Transport-Informations-Services vor. Dieses Konzept sah nicht mehr ein reines Risikoinformationswerkzeug, sondern ein Informationsservice für die gesamte Transportversicherung vor.

Mit dem Beschluss des Fachausschusses Transport im Jahr 1995 war der Auftrag erteilt, mit der Erarbeitung eines TIS zu beginnen. Zwei Jahre nachdem das Internet für die zivile Nutzung freigegeben wurde, fiel die grundlegende Entscheidung, den TIS für die Internettechnik aufzubereiten. Nach zweieinhalb Jahren Arbeit mit dem Schwerpunkt Ware, war die Basis geschaffen und der TIS konnte 1998 für die Mitgliedsunternehmen frei geschaltet werden.

1999 wurde der TIS unter der Internetadresse www.tis-gdv.de für die Allgemeinheit zur kostenlosen Nutzung freigegeben. Heute gehören Risiko- und Verpackungsinformationen genauso zum Angebot des TIS wie Servicebereiche für die tägliche Arbeit des Underwriters. Der TIS ist auch für Fachvorträge und Handbücher, die jedem Interessierten zur Verfügung stehen.

Über den TIS werden Risikoinformationen und Standards formuliert, die in der Transportwirtschaft ein Qualitätsniveau schaffen und dadurch schadenverhütende Wirkung entfalten. Aufgrund der Internationalität der Transportversicherung stehen seit 2002 große Teile des TIS auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Mit praktischen Handbüchern, wie mit dem Verpackungshandbuch, unterstützt der TIS die Schadenverhütung. Die Länder- und Hafeninformationen sind ein typisches Werkzeug für den Underwiter, das er für die tägliche Arbeit nutzen kann. Mit Rubriken wie dem Bild des Monats wird die Aufmerksamkeit Dritter auf die Belange der Schadenverhütung gelenkt.

In den vergangenen 10 Jahren entwickelten sich die Zugriffe auf den TIS kontinuierlich positiv. Diese Zunahme ist bedingt durch die ständig wachsenden Inhalte, die Aktualität der Informationen und durch eine wachsende Akzeptanz im Nutzerkreis. Das von den Nutzern entgegengebrachte Vertrauen verpflichtet aber auch weiterhin, die Qualität und Aktualität des TIS aufrecht zu halten und auszubauen.



Abbildung 14: Entwicklung der Zugriffe auf den TIS seit dem Jahr 1999

Nach 10 Jahren Wachstum bietet der TIS Informationen in 12 Hauptbereichen an. Diese einzelnen Bereiche untergliedern sich teilweise in bis zu 16 Themengebiete, wobei die eigentlichen Informationen in weiter untergliederten Ebenen zu finden sind. Diese fachlich notwendigen Strukturen sollen zukünftig durch neue Navigationshilfen leichter zugänglich werden. Sogenannte Mind Maps bieten die Möglichkeit die Informationsstruktur in mehrstufigen "Landkarten" darzustellen. Durch diese Art der graphischen Darstellung bekommt der Anwender einen komplexen Überblick über die Informationsgebiete des TIS und deren Zusammenhänge.



Abbildung 15: Darstellung der derzeitigen Struktur des TIS mit Indikation
der zweisprachigen Inhalte

Zukünftig stehen neben den tagesaktuellen Aufgaben im Servicebereich des TIS, auf technischer Seite, die Verbesserung der Suchfunktion und die Anpassung an neue EDV-Standards an. Inhaltlich konzentriert sich die Arbeit auf zwei Schwerpunkte, zum einen die Diebstahlprävention und zum anderen die Ladungssicherung. Für beide Bereiche werden Handbücher erarbeitet, die über den TIS der Transportwirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Parallel wird sukzessive eine Bilderdatenbank aufgebaut, um die tägliche Arbeit im TIS zu erleichtern.

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Kumulkontrolle von Lagerrisiken in der Mitversicherung

Das Thema unseres letztjährigen Symposiums in Dresden lautete: "Risikotransparenz in der Transportversicherung". In diesem Symposium haben wir erstmals versucht, den gesamten Komplex aus Sicht aller Transportsparten darzustellen. Am Ende des Symposiums haben wir Ihnen eine formatierte Excel-Tabelle vorgestellt, mit der definierte Grundinformationen von Lagerrisiken zur Ermittlung von Kumulrisiken erhoben werden können.



Abbildung 16: Bildausschnitt der GDV Systematik zur Kumulkontrolle von Lagerrisiken

Zwischenzeitlich haben wir diese Tabelle verfeinert und Details wie Warenspezifikationen, Ländercodes oder Währungen hinterlegt. Nachdem wir die Notwendigkeit und Akzeptanz zur Erfassung von Kumulrisiken in den Gremien ermittelt haben, haben wir auch die noch ausstehenden kartellrechtlichen Fragen zur Zulässigkeit geklärt.

Im Rahmen einer freigestellten Mitversicherung ist der Austausch wettbewerblich relevanter Informationen zulässig, soweit diese für das Funktionieren der Mitversicherung notwendig und erforderlich sind. Auch während der Vertragslaufzeit können die Mitversicherer die für die Durchführung und Abwicklung erforderlichen Informationen austauschen. Zur Rationalisierung ist grundsätzlich aber auch die Bildung von Schwellenwerten zulässig. Kartellrechtlich bedeutet eine Rationalisierung die Herstellung eines vernünftigen Verhältnisses von Verwaltungs- und Kostenaufwand zur Prämie. Vorausgesetzt ist dabei aber, dass die Effizienzgewinne substantiiert werden. Die Kommission verlangt eine nachprüfbare Plausibilitätsdarlegung, damit in hinreichendem Maße gewährleistet ist, dass die Effizienzgewinne tatsächlich erzielt wurden oder erzielt werden können.

Nach unseren Feststellungen ist es unter Berücksichtigung einer Aufwandsoptimierung in der Praxis bei den Versicherern üblich, ab 1 Mio. Euro Versicherungssummen für Lagerungen in den Policen zu treffen und konkrete Angaben zu den Lägern einzufordern. Unterhalb einer solchen Summe wird in der Regel lediglich vereinbart, dass Lagerungen mitversichert sind. Ab diesem Betrag ist es auch üblich, konkrete Schadenverhütungsmaßnahmen zu vereinbaren.

Aufgrund dieser Erfahrungen und rechtlicher Feststellungen wollen wir den Mitgliedern des GDV in einem in kürze erscheinenden Rundschreiben empfehlen, entsprechend zu verfahren. Selbstverständlich wird es sich um eine gewohnt unverbindliche Empfehlung handeln, von der jeder nach Belieben abweichen kann.

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IUMI

Inzwischen ist das Kürzel IUMI weit über den Kreis der Transportversicherer hinaus bekannt. Nicht nur, weil wir erfolgreich die Konferenz 1999 organisiert haben, sondern auch, weil sich die Erkenntnis durchsetzt, dass neben Luftfahrt die Transportversicherung die einzige Sparte ist, die über die Grenzen der EU hinaus weltweit agiert und daher konsequenterweise auch einen eigenen internationalen Verband, nämlich die IUMI, hat und wohl auch braucht. Risiken, aber auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich grundlegend von der rein nationalen oder europäischen Sicht.

Wir haben uns über viele Jahre sehr stark in den IUMI-Gremien engagiert. Bei den IUMI-Konferenzen war der deutsche Markt immer seiner Größe entsprechend präsentiert. Dies hat sich durch das Ausscheiden einiger Committee Mitglieder geändert, sodass wir wieder "Aufholbedarf" haben. Die IUMI hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Insbesondere in den Gremien werden zum Beispiel zu internationalen Abkommensentwürfen (z.B. UNCITRAL), Änderungen von Havarie-Grosse-Regeln und zu vielen weiteren Themen Stellungnahmen erarbeitet, die in die Verfahren einfließen. Hier können wir über den nationalen Rahmen hinaus Einfluss ausüben und entweder Schlimmeres verhindern oder Positives unterstützen. Entsprechend der Bedeutung des deutschen Marktes als einem der führenden Transportversicherungsmärkte und als zweitgrößtem Warenversicherungsmarkt nach Japan weltweit erachten wir es als wichtig und geradezu verpflichtend, unser Engagement weiterhin einzubringen, nicht zuletzt, um der deutschen Position Gehör zu verschaffen und die Politik nicht allein anderen Ländern zu überlassen.

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Internationaler Luftfahrt-Verband IUAI

Wir werden zukünftig einen weiteren internationalen Verband zu betreuen haben, die "International Union of Aviation Insurers" (IUAI). Gewöhnen wir uns schon mal an dieses Kürzel. Dieser Verband wird im Juni seine jährliche Konferenz abhalten. Wir werden auf den regionalen Informationsveranstaltungen sicherlich berichten können.

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DTV Kaskobedingungen 2009

Wie bereits im letzten Jahr angekündigt, befasst sich zwischenzeitlich eine Arbeitsgruppe mit der Erarbeitung neuer Seekaskobedingungen, um für die Seekaskoversicherung aktuelle Bedingungen unter Berücksichtigung der nationalen und internationalen Marktentwicklung zur Verfügung stellen zu können. Dabei sollen die nach wie vor verwendeten ADS 1919 ebenso berücksichtigt werden, wie bei der Erarbeitung der DTV Güter 2000. Inhaltliche Basis sollen aber weiterhin die ADS 1919 und die Kaskoklauseln bleiben. Der Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 2009 wird das endgültige Ende der ADS 1919 bedeuten, eines Bedingungswerkes, das für die gesamte Transportversicherung über fast 100 Jahre von elementarer Bedeutung war. Durch die Schaffung separater Güter-Versicherungs-Bedingungen und Kaskoklauseln (ADS Güterversicherung 1973 bzw. DTV-Kaskoklauseln 1978) wurde das Zusammenspiel von Allgemeinem Teil, Besonderem Teil und den §§ 778 ff HGB immer komplizierter, sodass nun die ADS 1919 endgültig modernen Regelungen und Formulierungen weichen.

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Verabschiedung Dr. Bergeest

Meine Damen und Herren,

Bevor wir die diesjährige Veranstaltung schließen, habe ich noch die große Ehre, Herrn Dr. Bergeest offiziell in diesem Kreis zu verabschieden.

Die Tatsache, dass wir heute mit 180 Personen zusammengekommen sind, haben wir nicht zuletzt dem Einsatz des letzten Vorsitzenden des FAT zu verdanken, der es verstanden hat, mit hoher Fachlichkeit die jahrzehntelange Tradition der Transportversicherer im Verband fortzusetzen und das Interesse an dieser Sparte durch immer wieder neue, wenn auch teilweise unbequeme Themen zu erhalten und sogar neu zu wecken.

Viele der Anwesenden wissen nicht, dass er fast 20 Jahre für die Transportversicherung im GDV tätig war. Er war 16 Jahre Mitglied bzw. Vorsitzender der Kaskokommission und über 7 Jahre Mitglied im FAT, davon die letzten fünf Jahre Vorsitzender. Den Mitgliedern des FAT klingen noch seine Worte bei Antritt des Vorsitzes in den Ohren: "Ich mache den Vorsitz, aber nur für zwei Jahre, dann muss ein anderer in die Bütt". Er hat allerdings das Amt so gut geführt, dass sich kein anderer getraut hat, sein Nachfolger zu werden.

Wenn ich hier heute, als immer noch stellvertretender Vorsitzender des FAT stehe und das Amt des Vorsitzenden des FAT nur kommissarisch ausübe, dann muss ich sagen, dass ich dies gern mache oder anders ausgedrückt, mit denselben Worten wie Herr Dr. Bergeest es seinerzeit erklärt hat: "Ich lasse Euch nicht im Stich".

Herr Dr. Bergeest war auch für den deutschen Markt von 2000 bis 2005 im Ocean Hull Committee der IUMI tätig und hat sich dort ebenso viele Sympathien erworben, wie auf heimischer Bühne.

Sowohl in den Sitzungen des FAT als auch in Symposien und in seinen Berichten zur Geschäftslage hat er in den Jahren seines Vorsitzes wichtige Themen aufgegriffen, die uns bis heute und sicherlich noch viele Jahre weiter beschäftigen werden. Er hat diese Themen unter anderem in Symposien selbst moderiert, wie zum Beispiel Solvency II oder Risiko- und Kumultransparenz in der Transportversicherung. Er hat aber auch wichtige Themen in die IUMI hineingetragen, wie zum Beispiel in seinem Vortrag im Ocean Hull Open Forum 2003 in Sevilla zum Thema "Changing nature of risk – a hull underwriter’s view". Ich bin sicher, dass heute jedem bewusst ist, dass capital costs auf jeden Fall zukünftig bei der Kalkulation berücksichtigt werden müssen, zumindest dürfte heute niemand mehr Unwissenheit in diesem Punkt für sich in Anspruch nehmen können.

Ein besonderes Thema war für ihn über alle Jahre das Kartellrecht und die dadurch gesetzten Grenzen der Verbandsarbeit. Hier sauber zu bleiben, und zwar sowohl auf Verbandsebene als auch im Verkehr der Versicherer untereinander, war stets ein besonderes Anliegen von Ihm

Ein besonderer Erfolg darf nicht unerwähnt bleiben: Die Erhaltung der Befreiung der Seeversicherung vom VVG. Dies ist in ganz besonderem Maß sein Verdienst. Er hat sich beispielhaft stark gemacht gegen eine Front von Gleichmachern, die die Historie und die Bedeutung der Seeversicherung ignorieren wollten und damit auf dem besten Weg waren, die deutsche Seeversicherung aus dem internationalen Geschäft herauszukatapultieren. Herzlichen Dank und unser aller Anerkennung für diesen bedeutenden Erfolg.

In seine Amtszeit gehört auch die Konzipierung und Einführung des Ausbildungsprogramms "Spezialist Transportversicherung (DVA)", das er immer unterstützt und über das er in seinen Berichten zur Geschäftslage immer wieder berichtet und frühzeitig dafür geworben hat. Dieses Ausbildungsprogramm hat sich inzwischen zu einem äußerst begehrten Angebot im Transportmarkt entwickelt, wie ich bereits oben dargestellt habe.

Das Engagement für die Verbandsarbeit kostet viel Zeit, Kraft und Idealismus. Herr Dr. Bergeest hat all dies über viele Jahre aufgebracht und dafür wollen wir Ihm heute in diesem Kreis unseren herzlichsten Dank sagen und ihm für die Zukunft alles erdenkbar Gute wünschen.

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Schlussworte

Wir haben wieder einmal ein erfolgreiches Verbandsjahr hinter uns gebracht. Ich danke allen ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen für ihren Einsatz, aber auch allen in diesem Saal versammelten Vertretern von Mitgliedsunternehmen, Assekuradeuren und Gästen für ihre Unterstützung, ihr Interesse und ihre Solidarität ganz herzlich.

Vor dem Hintergrund der durchgeführten und noch bevorstehenden Strukturveränderungen möchte ich meinen Appell an Sie alle wiederholen:

Bleiben wir der Sparte und dem Verband treu, unterstützen wir weiterhin aktiv die Verbandsarbeit und nutzen wir weiterhin die wichtigen Informationen und unverbindlichen Empfehlungen. Gerade in einer so kleinen Sparte wie Transport müssen wir immer wieder unser Selbstverständnis einfordern und unsere Selbständigkeit verteidigen, nach innen und nach außen. Wir sollten in unseren Anstrengungen nicht nachlassen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

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