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Gesamtübersicht TIS | Inhalte Ware | Inhalte VH | Inhalte Kasko | Inhalte SZ | Inhalte Luftfahrt |
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Transportversicherung von A bis Z | SZR | Transport-Links | Berufe in der Transportversicherung |
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Speditionsgewerbe
in der Offensive - Qualitätsmanagement / Schadenverhütung
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| Vortrag von Herrn Thorsten
Hölser, Fachverband Spedition und Logistik in Hessen e. V. |

Einleitung
Laut Kriminalstatistik steigen Diebstähle und
Unterschlagungen in jüngster Vergangenheit kontinuierlich an.
Globalisierung der Weltwirtschaft, komplexe Strukturen und Vernetzungen von
Unternehmen erschweren die Kontrolle. Führungskräfte aller Branchen sehen
in dem wachsenden internationalen Wettbewerbsdruck und insbesondere dem
Verfall gesellschaftlicher Werte ein entscheidendes Merkmal für das
Wachstum der Wirtschaftskriminalität.
Untersuchung zur Wirtschaftskriminalität in Unternehmen
Die Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG
hat 1997 eine Umfrage unter den 1000 größten deutschen Unternehmen
durchgeführt. Diese wurden zu den Themen Bedeutung, Erfahrungen und
Ausblick zur Wirtschaftskriminalität befragt.
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61% der Unternehmen waren bereits Opfer wirtschaftskrimineller
Handlungen. |
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Für mehr als 2/3 aller Unternehmen ist Wirtschaftskriminalität ein
ernsthaftes Problem. |
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76% der Führungskräfte, deren Unternehmen Opfer von
Wirtschaftskriminalität wurden geben an, dass Sie im Vorfeld keine
Anzeichen erkennen konnten. |
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Jedoch geben 63% der Befragten zu, nur mittelmäßige oder geringe bis
gar keine Kenntnisse über wirtschaftskriminelle Handlungsmuster und
Zusammenhänge zu haben. |
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45% der Delikte werden ausschließlich von Mitarbeitern und weitere
17% in Zusammenarbeit von externen mit internen Personen begangen. |
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90% der befragten Führungskräfte (in 1995 waren es 82%) erwarten
eine Zunahme wirtschaftskrimineller Handlungen. |
Schäden in Milliardenhöhe durch
Mitarbeiterkriminalität
Durch Veruntreuung, Betrug und Unterschlagung seitens der
Mitarbeiter sind in deutschen Unternehmen im Jahr 98 Schäden in Höhe von
ca. 14,5 Mrd. DM entstanden. Für 1999 und 2000 ist mit weiteren
Steigerungsraten von 15-25 % zu rechnen. Insgesamt hat sich die Zahl der
Delikte seit 1991 um 80 Prozent auf ca. 800.000 erhöht. Auch die
Versicherer kalkulieren mit einem weiteren Anstieg der Vergehen.
Nach der Untersuchung der KPMG werden 40% der Schäden
von eigenen Mitarbeitern verursacht. Bei einer Aufklärungsquote von nur 20%
existiert jedoch eine hohe Dunkelziffer! Nicht alle Schäden werden
entdeckt, nicht alle Vergehen kommen zur Anzeige. Jede zweite Firma ist
mittlerweile von Mitarbeiterkriminalität betroffen. Doch über das
peinliche Problem mit dem Personal oder auch den eingesetzten Unternehmern
redet man nur ungern.
Die Gründe, warum Mitarbeiter Vertrauensschäden
begehen, sind nach Untersuchungen der Kreditversicherungs-AG Hermes
vielfältig. Oft handelten sie aus Prestigedenken oder aus wirtschaftlichen
Notlagen. Aber auch die zunehmende Anonymisierung der Arbeitsverhältnisse
und der Abbau von Kontrollen in den Unternehmen hätten das Klima für
Straftaten begünstigt.
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Kriminalität in der Speditions- und Logistikbranche
Speditions- und Logistikunternehmen bewegen Warenströme
mit Milliardenwerten. Mehrfaches Handling an einer Vielzahl von
Schnittstellen bietet Möglichkeiten für kriminelle Aktivitäten. Die
Entwicklung der Wirtschaftskriminalität macht vor der Speditions- und
Logistikbranche nicht halt. So schätzt der Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV) den Aufwand für die Schadensregulierung bei
der Transportversicherung im Geschäftsjahr 1999 auf ca. DM 1,6 Milliarden.
Davon entfällt ca. die Hälfte (DM 800 Mio.) auf den Bereich Diebstahl,
Unterschlagung und Betrug.
In vielen Fällen wird eine gewisse Quote als
"normaler Schwund" hingenommen. Erst wenn eine Größenordnung
erreicht wird, bei der die "Schwundtheorie" nicht mehr gelten
kann, beginnt die Suche nach möglichen Tätern. Doch manchmal ist man sich
des "Schwundes" noch gar nicht bewusst, wie folgender Fall aus der
Praxis zeigt:
Aus einer Nürnberger Spedition wurden 16 Paletten im
Gesamtwert von DM 750.000.-- entwendet. Zunächst war gar nicht bemerkt
worden, dass aus den Lagerhallen so viel fehlte. Zwei Tage nach der Tat nahm
die Polizei einen Lagerarbeiter fest. Er hatte einen Komplizen angeheuert,
der wiederum einen Transportunternehmer mit ins Boot nahm. Mit dessen LKW
fuhren sie drei Mal bei der Spedition vor und luden kräftig auf. Unter dem
Diebesgut waren teure elektronische Geräte und Spirituosen im Gesamtwert
von etwa DM 465.000.-- . Bei der Durchsuchung der Lagerhalle stellte sich
heraus, dass dort nicht nur die erwähnten vier Paletten mit den teuren
elektronischen Geräten gelagert waren. Daneben entdeckte die Polizei in dem
Gebäude zwölf weitere Paletten, die ebenfalls aus der Spedition entwendet
worden waren. Der Diebstahl (Gesamtwert ca. DM 285.000.--) war
seltsamerweise noch gar nicht bemerkt worden. Die Festgenommenen
bestätigten, insgesamt drei Mal mit dem Lastwagen auf dem
Speditionsgelände vorgefahren zu sein und Waren entwendet zu haben.
Dieser Fall zeigt, dass im Transportgewerbe das
Sicherheitsdenken nicht besonders ausgeprägt ist. Aus Kostengründen werden
häufig keinerlei Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt,
berichtete die Polizei.
In einem anderen Fall handelte es sich um ein
Phantom-Transportunternehmen. Ein Disponent eines Spediteurs gründete ein
Schein-Transportunternehmen und stellte seinem Arbeitgeber über einen
Zeitraum von acht Monaten Rechnungen in Höhe von rund DM 100.000.-- aus.
Organisierter Ladungsdiebstahl
Zum Bereich der Organisierten Kriminalität sind unter
anderem der Diebstahl gesamter Transporteinheiten zu zählen. Waren es in
der Vergangenheit hauptsächlich Einzeltäter, hat sich der
"Ladungsdiebstahl" zu einem für die Unterwelt lukrativen
Geschäftszweig entwickelt. Dabei werden Diebstähle von mittlerweile
organisierten Banden auf Bestellung ausgeübt. Der dabei angerichtete
Schaden geht nach Schätzungen des Gesamtverbandes der
Versicherungswirtschaft (GDV) mittlerweile in den mehrstelligen
Millionenbereich. Wobei der GDV beklagte,
dass die Geschädigten nur etwa 10 % der Diebstähle melden würden.
Augenscheinlich fürchteten die betroffenen Speditions- und
Transportunternehmen, dass mit steigender Zahl von Diebstählen ihr Ruf als
verlässlicher Transportpartner in Gefahr sei.
In negativer Hinsicht bemerkenswert ist bei den bekannt
gewordenen Fällen der hohe Informationsstand der Täter: selbst Ladung, die
auf Grund der Umverpackungen nicht mehr zu identifizieren ist, wird immer
wieder Ziel krimineller Zugriffe. Straff organisierte Diebesbanden verdanken
ihr Wissen über Ladung und Fahrtroute zumeist Insidern aus den bestohlenen
Firmen, d.h. aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern.
Unternehmer bleiben oft auf hohen Schäden sitzen
Die Arbeitnehmerhaftung bei Pflichtverletzungen durch
Fahrer in Zusammenhang mit Palettentausch- und Ablieferungsquittungen wird
per Gerichtsurteile immer weiter eingeschränkt.
Das gilt auch für Fehlverhalten von
Arbeitern im Lager. Die Firmen bleiben dann auf den verursachten Schäden
(nicht selten hohe fünfstellige DM-Beträge) sitzen. Nach Auffassung von
Rechtsanwalt Thomas Röll (Vereinigung des Verkehrsgewerbes in Hessen e.V.)
sollten die Unternehmen diese Lücke durch entsprechende
Überwachungsmaßnahmen schließen, um sich vor derartigen Schäden zu
schützen.
Ein weiteres Problem ist die Integration von
Subunternehmern in die Transport- und Logistikkette und betriebsinternen
Abläufe dar. Transportunternehmer und/oder Lagerdienstleister werden wie
eigene Mitarbeiter eingesetzt, unterliegen jedoch oftmals nicht den
vorhandenen Kontrollmechanismen. Doch selbst wenn diese Maßnahmen greifen
und kriminelle Mitarbeiter und Subunternehmer ermittelt werden, wird das
nächste Problem nur vertagt.
Die Entlassung krimineller Mitarbeiter und Dienstleister
ist lediglich eine kurzfristige betriebsinterne Lösung
Es stellt sich die Frage, wo diese Mitarbeiter und
Unternehmer zukünftig arbeiten. Es muss befürchtet werden, dass diese dem
Gewerbe "treu bleiben" und bei anderen Speditionen erneut als
Mitarbeiter oder Unternehmer eingestellt werden. Eine neutrale Stelle, die
hier weiterhilft, wäre ein deutlicher Gewinn für die Speditionsbranche.
| Die Personalprobleme lassen sich nur überbetrieblich
lösen, ansonsten kommt es nur zu einem gegenseitigen Austausch der Risiken
und Probleme. |
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Risikobewusstsein und Lösungsansätze
Jedes Unternehmen ist der Gefahr wirtschaftskrimineller
Handlungen ausgesetzt. Aufgabe des Managements ist es, diesem Risiko
professionell entgegenzuwirken. Wenige Unternehmen haben spezielle
Maßnahmen zur Prävention ergriffen. So wurde zum Beispiel ein
"Sicherheitsverantwortlicher" ernannt oder eine spezielle
Abteilung zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität eingerichtet. Zumeist
befassen sich solche Mitarbeiter aber nur mit Fällen, die Ihnen gemeldet
werden. Sie unterstützen die Führungskräfte nicht präventiv, sondern nur
in der Schadensbearbeitung.
Das Thema Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung weist
bei vielen Speditionsunternehmen die gleichen Mängel auf:
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Sicherheit ist keine zentrale Geschäftsleitungs-/Vorstandsaufgabe |
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Fehlendes Know-How in den Abteilungen |
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Sicherheit ist nur als Plan vorhanden, aber ohne konkrete praktische
Umsetzung |
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Der nachbereitenden Bearbeitung folgen keine Präventivmassnahmen |
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Mangel an Informationsaustausch mit anderen Unternehmen und
Institutionen |
Problemsituation
Das einzelne Unternehmen wird diese Mängel auf Dauer nur
begrenzt lösen können. Alle Maßnahmen sind Insellösungen
einzelner Unternehmen. Es fehlt eine übergeordnete koordinierende Stelle,
die das Thema Sicherheit für alle managt. Um die latente und organisierte
Kriminalität wirksam zu bekämpfen, sind zusätzliche
unternehmensübergreifende Lösungen gefragt. Jede Branche hat Ihre eigenen,
speziellen Erscheinungsformen von Wirtschaftskriminalität. Horizontale (von
Spedition zu Spedition) und vertikale (von Spedition zu verladender
Industrie, Versicherung, Polizei) Kooperation bieten die besten
Perspektiven, der wachsenden Wirtschaftskriminalität entgegenzuwirken.
Der anonyme und diskrete Informationsaustausch zwischen
den Unternehmen der Speditions- und Logistikbranche über eine neutrale
Institution ist ein völlig neuer Ansatz. Auf neutraler Ebene sind auch
Analysen der Daten über Betrug und Diebstahl möglich, auf die alle
angeschlossenen Speditionsunternehmen zurückgreifen können. Ebenso besteht
über eine solche Institution die Möglichkeit, mit der Verladenden
Wirtschaft, den Versicherungen und der Polizei zusammenzuarbeiten.
Die Lösung für die Kriminalitätsrisiken in der
Speditions- und Logistikbranche heißt:
SAFE - Sicherheit und Prävention durch Outsourcing |
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S.A.F.E.
Mitgliedsunternehmen des Bundesverband Spedition und
Logistik e.V. (BSL) haben die Risiken und Probleme der
Wirtschaftskriminalität erkannt und Anforderungen für eine Lösung dieser
Fragen definiert. In Kenntnis der Mängel und Anforderungen hat der BSL ein
Konzept für die ganzheitliche und unternehmensübergreifende Maßnahmen
entwickelt:
S chutz- und
A ktionsgemeinschaft
F ür die
E indämmung von Schäden in der Spedition |
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S.A.F.E. wurde in enger Zusammenarbeit mit
Führungskräften aus dem Speditionsbereich konzipiert mit folgenden Zielen:
 |
Schwachstellen beseitigen |
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Schadensquoten senken |
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Organisierte Kriminalität bekämpfen |
SAFE kann keine Pauschallösungen gegen kriminelle
Machenschaften in der Speditions- und Logistikbranche präsentieren, aber
qualifizierte Beratung und Unterstützung liefern und wirkungsvolle
Maßnahmen durch unternehmensübergreifende Kooperationen darstellen. Der
Schwerpunkt von SAFE liegt in der Prävention denkbarer Straftaten. Dieses
Ziel soll durch eine Vielzahl von Projekten und Dienstleistungen erreicht
werden.
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Die Zeit ist reif für mehr Sicherheit ! |
Welche Leistungen bietet SAFE?
Unternehmensübergreifende Dienstleistungen
- SAFE-CallCenter
Bei Problemen und Sicherheitsfragen hilft das kostenlose
SAFE-Call-Center bereits am Telefon mit Hinweisen, nützlichen Tipps und
Beratung weiter.
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Benötigen Sie kurzfristig eine Anlage zur Videoüberwachung? Welche
Anlagen sind geeignet und wer bietet diese zu welchen Preisen an? |
 |
Sie haben Ärger mit einem kriminellen Mitarbeiter oder mit der
Polizei in einem solchen Fall? Sie suchen einen Detektiv zur
Observation, der sich in der Speditionsbranche und deren Besonderheiten
auskennt? |
Rechtsberatung
Immer wieder tauchen rechtliche Problem und Fragen bei
kriminellen Handlungen auf. Wir bieten Ihnen im Vorfeld eines
Rechtstreites mit Ihrem Mitarbeiter oder Unternehmer eine qualifizierte
Beratung.
- AKTUELLE INFORMATIONEN
Wir übernehmen mit unseren Experten die
Informationssuche und Analyse für Sie. Über den regelmäßigen
Infodienst "SAFE-facts" erhalten Sie einen
aktuellen Überblick zu allen wichtigen Themen rund um die Sicherheit und
Kriminalitätsbekämpfung (z.B. Rechtssprechung, neue Techniken,
Erfahrungen über Sicherheitsmassnahmen anderer Partner usw.)!
Risk-News
Durch die bei SAFE eingehenden Informationen aller
Teilnehmer und Partner (z.B. durch die Warenverlustmeldungen von
Speditionen, Infos der Polizei und Detekteien) können wir bei Erkenntnis
über Risiken in bestimmten Regionen die Teilnehmer vor kriminellen
Problemen warnen!
- ÜBERBETRIEBLICHE OBSERVATIONEN
Sind in einer Region SAFE-Teilnehmer von kriminellen
Handlungen betroffen, so führt SAFE überbetriebliche Observationen durch!
- SEMINARE / Workshops
Nur wenige Führungskräfte und noch weniger leitende
Mitarbeiter haben ein ausreichendes Wissen zum Thema Sicherheit,
Kriminalität und Präventivmassnahmen. Zudem entwickelt sich auch die
"Branche der Kriminellen" auf zum Teil hohen Niveau ständig
weiter. Wir schulen Ihre Führungskräfte mit unseren Partnern, damit Sie
Risiken und Probleme frühzeitig erkennen und effiziente und effektive
Maßnahmen ergreifen können. Bei uns gibt es keine Symposien mit
Vorträgen, sondern workshops mit Fallstudien und konkreten Tipps und
Empfehlungen für die Praxis.
- Ausschreibungen
Da der Markt für Sicherheitstechniken sehr
unübersichtlich und die Einrichtungen (z.B. Videoüberwachung) mit hohen
Kosten verbunden sind, unterstützen wir Sie, indem wir bei Bedarf in
unserem Namen eine Ausschreibung am Markt vornehmen und diese für Sie
auswerten und nachverhandeln.
- ANONYME TELEFONSTELLE
Mitarbeiter benötigen einen realistischen Weg, einem
Vorgesetzten einen Verdacht zu melden, ohne Angst vor dem Missbrauch dieser
Information haben zu müssen. Einige Unternehmen haben die Erfahrung
gemacht, dass eine vertrauliche Telefonnummer,
über die ein solcher Verdacht gemeldet
werden kann, hilfreich ist. SAFE bietet allen Teilnehmern eine kostenlose
und anonyme Telefonstelle, der entsprechende Verdachtsmomente gemeldet
werden können. Die Hinweise werden anschließend diskret verfolgt.
SAFE-Poster informieren die Mitarbeiter in den Speditionen über diese
Telefonnummer.
- IMAGEKAMPAGNE
S.A.F.E. startet eine bundesweite
unternehmensübergreifende Imagekampagne zum Thema Sicherheit und
Kriminalitätsbekämpfung und wird diese kontinuierlich weiterentwickeln.
Sie erhalten Poster und Infobroschüren zum Thema Sicherheits- und
Kriminalitätsbekämpfung.
- Sicherheitsleitfaden
Zukünftig erhalten alle SAFE-Teilnehmer einen mit
Sicherheitsberatern, Sicherheitsverantwortlichen aus der Spedition, der
Versicherungswirtschaft und der Kriminalpolizei zu erarbeitetenden
SAFE-Leitfaden. Dieser Leitfaden beinhaltet auch einen umfangreichen
allgemeingültigen Fragenkatalog zu Sicherheitskriterien und -maßnahmen.
Firmenindividuelle Angebote
Zusätzlich zu den unternehmensübergreifenden Maßnahmen
bietet Ihnen SAFE auch firmenindividuelle Sicherheits-Dienstleistungen für
Ihr Unternehmen an:
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SICHERHEITSANALYSEN und Beratung
Durch die Identifikation von firmenindividuellen
Sicherheitsrisiken lassen sich geeignete Präventationsmaßnahmen
entwickeln.
Oder planen Sie eine neue Anlage zu bauen oder zu
übernehmen? Wir beraten Sie mit unseren Experten bei der Auswahl und dem
Einbau notwendiger und geeigneter Sicherheitstechniken.
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SICHERHEITSKONTROLLEN
Sicherheit durch Unsicherheit erzeugen
Kontrollen im Lager-, Umschlag- und Transportbereich
durch geschulte und geprüfte Sicherheitskräfte. Ent- und Beladevorgänge
beim Nah- und Fernverkehr. Kontrolle von evtl. eingesetzten Wachdiensten uvm.!
Ein bundesweites Netz an Partnern sichert Ihnen die Möglichkeit, jederzeit
an jedem Standort Sicherheitskontrollen anzufordern und das zu
kalkulierbaren Kosten.
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INFO-VERANSTALTUNGEN
Sie möchten zur Prävention in Ihrem Unternehmen
Mitarbeiter und Kunden über Sicherheit und SAFE informieren? Wir kommen mit
unseren Sicherheitsexperten auch zu Ihnen und berichten über
Sicherheitskonzepte, Maßnahmen und Erfahrungen. Dies führt zu Imagegewinn
und Kundenbindung. |
Der Schwerpunkt von S.A.F.E. liegt in der Vermeidung von
denkbaren Straftaten. Daher erschließen wir in Zukunft neue Wege in der
Sicherheit durch weitere innovative Projekte:
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GÜTESIEGEL
auf Basis des Fragenkataloges aus dem
Sicherheitsleitfaden soll bei Bedarf ein Gütesiegel für Ihre künftigen
Versicherungsprämien, Imagegewinn bei Kunden und Partnern etc. entwickelt
werden. |
Das Aufgaben- und Projektspektrum von S.A.F.E. ist
vielseitig. Für die Zukunft sind weitere Themen bereits angedacht, z.B.
 |
Einsatz mobiler Sicherheitstechniken |
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Organisation von begleiteten Transportkonvois in
sicherheitsgefährdete Länder |
In annähernd 2/3 aller Fälle sind Mitarbeiter des
Unternehmens in wirtschaftskriminelle Handlung involviert, aber auch
Unternehmer, die wie eigene Mitarbeiter eingesetzt werden. Dem überführten
Täter werden oft weitere Delikte nachgewiesen. Besonders hoch ist der
Anreiz da, wo Kollegen, vor allem aber Vorgesetzte, bereits früher
ungestraft davongekommen sind. Täter, die im Zusammenhang mit
betriebskriminellen Verhalten bekannt werden, gelten oftmals als
pflichtbewusste oder sogar als überkorrekte Mitarbeiter. Im Gegensatz dazu
zeigen Täter die ihre wirtschaftskriminellen Aktivitäten nicht nur auf den
eigenen Betrieb beschränken, zumeist ein überaus schillerndes Profil.
Die Banken haben mit der Schufa ihre Lösung gefunden.
Aber was hat die Speditions- und Logistikbranche, die ebenfalls
Milliardenwerte in Form von Waren bewegt?
P A S S
Personal Auskunfts-/Melde
Sicherheits System |
Mit PASS bietet S.A.F.E. ein System, das eine effektivere
Personalauswahl sicherstellt. In Zeiten des Saisongeschäftes oder
überlaufender Kapazitäten. Fehlende Zeugnisse und Lebensläufe, gerade im
gewerblichen Bereich, erschweren die Situation. Bis diese nachgereicht
werden, haben potentielle Täter bereits zugeschlagen. PASS bietet Ihnen nun
die Möglichkeit, innerhalb weniger Stunden Informationen über einen
Bewerber zu erhalten. Auch Informationen über Unternehmer fließen in
dieses System. Das System lebt – vor allem in der Startphase - von dem
Engagement aller Partner, die neben der Auskunft auch selbst Daten an PASS
melden.
PASS wurde bereits eingehend datenschutzrechtlich
überprüft. Die offizielle Genehmigung durch den Datenschutzbeauftragten
des Regierungspräsidiums liegt vor.
| S.A.F.E. hat sich zur Aufgabe gesetzt, nicht nur mit der
Dynamik der Wirtschaftskriminalität mitzuwachsen, sondern ihr immer einen
Schritt voraus zu sein. |
Zurück zum Anfang

S.A.F.E. und Partner
Zur bundesweiten Betreuung und umfassenden Beratung in
allen Fragen der Sicherheit und Kriminalität nutzt S.A.F.E. das Know-How
und die Kapazitäten seiner Kooperationspartner. Dadurch kann S.A.F.E. Ihnen
kurzfristig, qualifiziert und kostengünstig bei der Lösung Ihrer Probleme
helfen.
Zur Zeit bestehen mit den Unternehmen Kairos Risk
Concepts und AH-Security Kooperationsverträge. Weitere
Kooperationsverträge mit verschiedenen Sicherheitsunternehmen, die sich auf
den Bereich Speditions- und Transportbranche spezialisiert haben, werden zur
Zeit verhandelt. Alle Kooperationspartner sind zuverlässige, seriöse und
anerkannte Unternehmen aus der Sicherheitsbranche. Mit einigen besteht
bereits seit vielen Jahren eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit.
DFK = Deutsches Forum für Kriminalprävention
GDV = Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft
BHE = Bundesverband Hersteller und Errichterfirmen von
Sicherheitssysthemen
BSL = Bundesverband Spedition und Logistik e.V.
FSL = Fachverband Spedition und Logistik in Hessen e.V.
| Die bestehenden Sicherheits-Systeme und
Sicherheitspartner bei großen Unternehmen oder Kooperationen gilt es in die
Gesamtkonzeption von SAFE zu integrieren. |
Zur Intensivierung der Präventivmassnahmen bildet
S.A.F.E. regionale und bundesweite Arbeitskreise mit
 |
Sicherheitsexperten der SAFE-Teilnehmer |
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Verantwortlichen aus der verladenden Wirtschaft |
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Führungskräften der Versicherungswirtschaft |
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dem Bundesverband Hersteller und Errichter von
Sicherheitstechniken |
 |
der Polizei und den LKAs zur Intensivierung der Zusammenarbeit |
Die Spitze dieser Arbeitskreise bildet ein runder Tisch mit
Verantwortlichen aus allen Bereichen der Transportkette.
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Quellenverzeichnis | Kontakt - Anbieter | Rechtliche Hinweise | TIS-History |
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© Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Berlin 1999-2012 |
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