| Feuchtemessung
mineralischer Schüttgüter mit Hilfe der Calciumcarbidmethode (Druckmessverfahren) |
Anwendungsbereich
Alle Stoffe, die selbst nicht mit
Calciumcarbid reagieren und sich gut zerkleinern lassen:
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Brennstoffe |
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Baustoffe |
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Salze und Mineralien |
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Erzkonzentrate |
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Erze |
Testdurchführung
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Abbildung 1: Übersicht über das Messgerät
und Zubehör |
| 1 |
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Koffer mit Inhalt (siehe
Abbildung 2) |
| 2 |
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Eisenerzprobe |
| 3 |
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Manometerkopf |
| 4 |
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Waage mit der Probe zu 10 g |
| 5 |
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C-M-Gerät |
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| Abbildung 2: Inhalt des Koffers |
| 1 |
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Meißel |
4 |
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Löffel und Reinigungsbürste |
| 2 |
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Hammer |
5 |
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Glasampullen, Calciumcarbid enthaltend |
| 3 |
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Spatel und Stahlkugeln |
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Abbildung 3:
Probenahme: Es wird
eine Durchschnittsprobe des Testgutes gezogen und in der Reibschale mit dem Hammer
zerkleinert. |
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Abbildung 4:
Vortest über den
vermutlichen Wassergehalt, nach welchem sich die Einwaage richtet (subjektive Prüfung):
| Vermutlicher Wassergehalt |
Notwendige Einwaage |
| 5% |
20g |
| 10% |
10g |
| 20% |
5g |
| 30% |
3g |
Wägen: der Einhängebügel für die Handwaage wurde in
die Eckhalterung des Koffers gesteckt. Der aufgestellte Kofferdeckel dient als Windschutz
bei der Arbeit im Freien. Die mit dem Löffel/Spatel entnommene Probenmenge beläuft sich
in diesem Fall auf 10 g. |
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Abbildung 5:
Messung: Die
abgewogene Probe Eisenerz wird auf ein Stück glattes, gefaltetes Papier gegeben und so
verlustlos ins Druckgefäß geschüttet. |
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Abbildung 6:
Unter leichtem Neigen
werden 2...4 Stahlkugeln ins Druckgefäß eingebracht. |
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Abbildung 7:
In gleicher Weise lässt man eine Glasampulle Calciumcarbid vorsichtig in den Flaschenhals gleiten. |
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Abbildung 8:
Der Manometerkopf wird
auf das Druckgefäß geschraubt (Nullstellung). |
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Abbildung 9:
Durch mehrmaliges
kräftiges Schütteln wird die Glasampulle zertrümmert (beginnender Druckanstieg), und
durch kreisende Bewegung verbindet sich das Calciumcarbid mit dem freien Wasser der zu
testenden Probe zu Acetylen:
CaC2 + 2 H2O
-->Ca (OH)2+ C2H2 |
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Abbildung 10:
Das Acetylengas
bewirkt einen dem Wassergehalt proportionalen Überdruck; nach wenigen Minuten stellt sich
ein konstanter Manometerdruck ein. Das Manometer zeigt direkt den Wassergehalt in Prozent
an. Bei einem älteren Gerät lässt sich aus dem abgelesenen Druck aus der
Feuchtigkeits-Gasdruck-Tabelle der Wassergehalt in Prozent der Einwaage ermitteln, im
vorliegenden Falle 0,3 bar, was einem Wassergehalt von 2,9% entspricht. |
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